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Was ist denn so in der Vergangenheit passiert:

 

Reges Treiben auf Burg „Bellevue“

Ritter, Prinzessinnen, Knappen, Hofnarren, Gaukler, etc. und deren einfaches Gefolge (Eltern u. sonstige Verwandtschaft) sorgten im Rahmen der 43. vorweihnachtlichen Turnschau für reges Treiben auf Burg „Bellevue“ (DJK-Halle). Auf unterschiedlichsten Rasse-Pferdchen (vom Stecken- bis zum Schwimmnudel-Seepferdchen) eroberten zur Eröffnung der Veranstaltung die 4-6jährigen Kinder aus der KSS-Turnhalle den „Burghof“ und zeigten unter der Leitung von Monika Wohlfeil und den Assistentinnen Gisela Schmitt,  Hanna Zinser u. Verena Zink, dass sie auch kleine und größere Hindernisse  locker überwinden. In Erwartung dieses Ansturmes hatten offensichtlich die Burgherren (Vereinsvorstände) frühzeitig die Flucht ergriffen und überließen es dem Zeremonienmeister Günter Stütz (Sportwart des Gesamtvereins) die mehr oder minder wilden mittelalterlichen Horden zu begrüßen. Dieser sandte umgehend den „Weißen Ritter“ und dessen Verlobte „Prinzessin Edeltraud“ aus, um den  ebenfalls vor den Burgtoren eingetroffenen (Stadt-)Adel (Klaus Rehberger, Dr. Kurt Vogel, Karl-Heinz Kauczok, Adi Schön) mit einer Willkommensurkunde friedlich und wohlsinnend zu stimmen.
Bereits auf dem Rückweg zur Burg war es mit dem Frieden allerdings aus, denn auch der „Schwarze Ritter“ hatte Gefallen an der lieblichen Prinzessin gefunden und entführte diese trotz deren opulenten Gestalt (Edgar Walder) flugs auf seinen Schultern in seine Fluchtburg. Nach dieser großen Aufregung und anstrengender Suche nach seiner Liebsten musste schon eine große Herde Lämmer mit ihren Mutterschafen (Mutter-Kind-Gruppe KSS) vorbeiziehen, damit er die vielen Schafe zählend in den Schlaf sank und damit allerdings auch den munteren Schäfchentanz der kleinen Lämmer verpasste und auch nicht sehen konnte, wie geschickt sich diese – angeleitet von „Schäferin“ Andrea Back und assistiert von ihren Müttern – über den Geräteparcour bewegten.

Ausgeruht begab sich der Weiße Ritter am nächsten Morgen in das benachbarte Königreich, fand dort zwar nicht seine Prinzessin aber ein reges buntes Treiben am Hofe vor (Gruppen Barbara Walter/ASS, Brigitte Korritke-Gemmer u. Jessica Hautsch/G-W.-Halle an Balken, Kästen u. Bänken) und erhielt vom König zumindest den Hinweis, sich mal auf dem Jahrmarkt umzuschauen. Dort tummelten  sich tressierte Tanzbären und Kinder bewegten sich geschickt über ein großes Hindernis (KSS-Gruppen Gisela Schmitt u. Edgar Walder am Stufenbarren) und Akrobaten (Wettkampfturner, Ltg. K-H.Knötig) schwangen sich auf und um eine hohe Stange. Der Weiße Ritter, der sich inkognito unter die Artisten gemischt hatte, zog hier mit einem doppelten Salto als Abgang vom Gerät zwar die Aufmerksamkeit des gesamten Jahrmarktes auf sich, seine Verlobte war aber auch hier nicht zu finden. Bei den angrenzenden Stallungen konnte er die Ausbildung von Knappen bewundern (Schüler DJK-Halle, ÜL Andrea Vidoni), die sich mit ihren (Gummi-) Schwertern kämpfend sogar über schmale Gesimse bewegten. Hier erhielt er immerhin ein lahmes (Turn-)Pferd für die weitere Suche nach seiner Braut, das von den Knappen erst mühsam in Bewegung gebracht werden musste.

Als er nach langem Ritt  in einem großen Gutshof einkehrte,  konnte zwar sein leiblicher Hunger gestillt werden, aber selbst die grazilen Bewegungen auf dem Schwebebalken, mit denen holde Mägde und bezaubernde Feen ihn zum Bleiben verführen wollten (Schülerinnengruppen DJK-Halle, Ltg. Uli Mühlfelder, Andrea Vidoni),  konnten ihn  nicht aufhalten, seine Suche fortzusetzen.  Die Sehnsucht zehrte so an seiner Orientierung, dass er sich glatt im Wald verirrte und heilfroh war, als er dort auf Robin Hood, den Helden in der Strumpfhose und seinen große Sprünge (Minitramp-Kasten) übenden wilden Haufen traf (Schüler DJK-Halle, Ltg. Elke u. Roland Fleischmann). Natürlich konnten die Robin-Hood-Helden den Weg aus dem Wald und zur großen schwarzen Burg zeigen. Ein weinender kleiner Hofnarr brauchte dort die Unterstützung des Weißen Ritters und aller Kinder, um seine zerstreute Hofnarrengruppe wieder zu finden. Als Dank zelebrierten nun die wieder vereinte große Narrenschar ihr tolles artistische Programm (Gruppenturnen/Boden der Jugendturnerinnen, ÜL Kerstin Surauf) und wiesen mit einem turnerisch dargestellten großen Pfeil dem suchenden Ritter zum Abschluss auch noch die Richtung zu seiner Angebeteten, die sich allerdings auch schon mit durchdringenden Hilfeschreien aus der großen Burg bemerkbar machte. Noch stand allerdings der kräftige schwarze Ritter den Liebenden im Wege und so musste der heftige finale Kampf auf den Burgzinnen (Turner/großes Trampolin, Ltg. Mario Roth), die Entscheidung bringen. Ein Doppelsalto des Weißen Ritters beeindruckte hier nicht nur den ritterlichen Gegner, sondern entfachte auch erneut die Liebesglut der nun befreiten Prinzessin Edeltraut.

Nachdem diese spannende triviale Geschichte so glücklich ausging, konnten sich alle Kinder mehr oder minder entspannt dem pünktlich eingetroffenen St.Nikolaus zuwenden, der viel Lob für die guten sportlichen Leistungen verteilte, sich bei den Übungsleitern und Eltern für die gute Zusammenarbeit bedankte ,aber auch nicht vergaß, die mitunter fehlende Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und gegenseitige Rücksichtnahme anzumahnen.

Während der Veranstaltung nutzte Abteilungsleiterin Barbara Walter bereits kurze Geräte-Umbauphasen, um sich bei ……… für die Unterstützung in verschiedenen Turnstunden zu bedanken. Auf diesem Weg gilt es auch noch im Namen der Abteilungsleitung den Hauptakteuren der Turnschau zu danken: Den Jugendlichen, die fantasiereich die Weißer-Ritter-Geschichte als „roten Faden“ für die Turnschau webten und beim Rhönwochenende auch dafür verschiedene Utensilien bastelten, Martin  Sauer (Moderator aus dem Hintergrund), Oli Hub (Licht- u. Tontechnik u. mitwirkender Turner), Uli Bauer (St.Nikolaus). Besonders zu erwähnen ist auch Tobias Brandenstein, der als Weißer Ritter trotz einer Handverletzung am Reck und Trampolin seine Extra-Klasse bewies und ganz besonders auch Rames Bahrami, der die undankbare Rolle des „bösen Schwarzen Ritters“ übernahm und der sich beim finalen „Kampf“ auf dem großen Trampolin eine im „Drehbuch“ nicht vorgesehene erhebliche Fußverletzung zuzog. Unserem sympathischen, zuverlässigen Jung-ÜL Rames wünschen wir auf diesem Wege eine schnelle Genesung!

khk

 

Rückrunde „Bayernpokal“ 2011

Aus der Vorrunde im Mai d.J. brachte unsere A/B-Jugendriege noch einen minimalen Rückstand von 0,85 Punkte gegenüber der TG 48 SW mit, konnte sie damals doch nur in Mindestbesetzung (ohne Streichwertung) bei diesem Mannschaftswettbewerb (früher: „Turnen im Verein“) antreten. In voller Besetzung (Alexander Zeller, Andrej Kuzmenko, Christian Sterzel, Felix Duft, Seyyid Tas, Jakob Bauer) gelang es, diese „Scharte“ auszuwetzen. In der Schlussrechnung ergaben sich dann doch beachtliche glatte 6 Punkte (676,55 : 671,55) Vorsprung. Trotz Trainingsrückstand war Alexander  eifrigster Punktesammler (91,60) vor Andrej (85,55) und Christian (85,05).

Die Jugend C Mannschaft (Jhg. 98/99) musste mit 3 jungen Turnern des Jahrganges 2001 „aufgefüllt“ werden und musste sich so mit Platz zwei begnügen. Linus Bauer und Felix Weinberger (Jhg. 2001!) erturnten mit 81,70 bzw. 80,65 die besten Wertungen innerhalb der Mannschaft und landeten in der Einzelwertung  auf den Rängen 4 und 6.

Den Fortschritt bei unseren Jüngsten (siehe Foto) kann man aus ihren Mannschaftsergebnissen ablesen. Emil Duft, Bastian Tröster, Lars Kristand, Claudio Göpfert, Florian Seith und Johannes Kuzmenko erturnten im Vorkampf 186,30 Punkte und steigerten sich im Rückkampf auf 199,65 Punkte. In der Einzelwertung belegten Emil (51,25), Bastian (50,30) und Lars (49,25) die Plätze 1 – 3.

Weniger erfreulich war die Tatsache, dass wir unsere in der Vorrunde noch klar führende Männermannschaft zurückziehen mussten, damit mit Oli Hub und Edgar Walder zwei aktive Turner werten konnten und so zusammen mit Roland Fleischmann unser Mindestkontingent an Kampfrichtern stellten. (Für Roland musste Andrea Vidoni als Betreuerin der Jüngsten einspringen) Der gleichzeitige Ausfall von vier üblicherweise von uns eingesetzten Kampfrichtern erzwang diese Reaktionen. Für uns erneut Anlass insbesondere unsere ehemaligen Turner zur Mitwirkung aufzurufen. Eine größere Anzahl von Kampfrichtern würde zudem den Ablauf beschleunigen und so die Wettkämpfe für die Turner und die Zuschauer attraktiver machen!!!       

khk

 

Sommerzeit – Turnfestzeit

Gleich zwei Großveranstaltungen standen in diesem Frühsommer an:

Landshut stand vom 23. – 26.Juni ganz im Zeichen des 30. Bayerischen Landesturnfestes. Ein Großteil unserer jugendlichen Teilnehmer erlebte erstmals ein Turnfest dieser Größenordnung und war insbesondere von den vielen Rahmen- und Schauveranstaltungen (Turnerjugend-Party „Night-Turn“, etc.) begeistert. Sportlich hatten sich die meisten für den Tuju-4-Kampf entschieden, einem Vielseitigkeitswettbewerb, bestehend aus Bodenturnen, Minitramp, 50m Schwimmen und 100m-Lauf. Plätze im Mittelfeld waren hier durchwegs die Ergebnisse. In den Hochleistungsbereich wagte sich erneut Tobias Brandenstein und maß sich im Kür-6-Kampf mit der Bayerischen Spitze aus den Leistungszentren. Sein 9.Platz in dieser obersten „Turnliga“ ist ein großartiger Erfolg.

Das „Unterfränkische Bezirksturnfest“ litt wohl etwas unter der terminlichen Nähe zum Landesturnfest. Nur zwei Wochen nach dem Landesturnfest rafften sich nicht die erhofften Massen auf, um erneut ein ganzes Wochenende sportlich auszufüllen. Der TV Hofheim hatte sich hier zum 150.Vereinsjubiläum viel vorgenommen und sowohl sportlich wie auch gesellschaftlich ein tolles Programm konzipiert. Mit ca. 1000 Teilnehmer war geplant, aber letztlich gingen nur ca. 500 Meldungen ein. Dazu nutzten viele Vereine nur die Wettkampfmöglichkeiten ohne sich die Zeit für die Rahmenveranstaltungen zu nehmen. Schade, dass der Veranstalter so eine Reihe toller Ideen nicht in die Praxis umsetzen konnte.

Für unsere Jugend- und Aktiventurner/-innen war es trotzdem ein erlebnisreiches Wochenende. Ein Großteil unserer Turner bestritt sogar zwei Wettkämpfe – zu später Stunde am Freitag einen Geräte-5-Kampf (ohne Ringe) und am Samstag dann den üblichen Turnfestwettkampf mit den Wahlmöglichkeiten aus Turnen, Leichathletik und Schwimmen. Eine „Beach-Party“ mit Siegerehrung im Hofheimer Freibad und die Übernachtung in Schulräumen hatten natürlich ihren besonderen Reiz und forderten zusätzliche „Kondition“.

Die besten Ergebnisse:

Sieger in ihren Altersklassen wurden: Tobias Brandenstein, 2 X Linus Bauer, 2 X Alexander Zeller, Melanie Schmitt, Artur Segmüller.

Auf Platz 2 landeten: Jakob Bauer, Linus Bauer, Duft Annabell (von 21 !), Kuzmenko Andrej, Schott Karola, Sterzel Christian.

3.Plätze erreichten: Neubauer Jule, Tas, Seyyid, 2 X Walder Edgar, Zinser Hanna, Kuzmenko Andrej.

khk

 

DJK-Bundesmeisterschaften in Herdorf 2011

Einen Höhepunkt im Wettkampfjahr stellen die jährlichen Meisterschaften auf Bundesebene dar. Ausrichter war wieder einmal die DJK Herdorf (Nähe Siegen). Für 9 DJK-Vereine gingen insgesamt 290 Sportler/-innen an die Geräte. Mit    Turner und .. Turnerinnen waren wir sowohl zahlenmäßig als auch nach den Ergebnissen sehr gut vertreten.

Herauszuheben ist hier besonders die Leistung von unserem derzeitigen „Aushängeschild“ Tobias Brandenstein. Sein großer Trainingseifer und die regelmäßigen Wettkämpfe, die er mit seinem Zweitstartrecht für eine Mannheimer Mannschaft in der Regionalliga Baden-Württemberg bestreitet, haben ihn vorwärts gebracht und seine hochkarätigen Übungen stabilisiert. So ist es nicht verwunderlich, dass er im schwierigsten Wettkampf der Männer, dem Kür-6-Kampf, die Silbermedaille errang und sich an allen Geräten für das Gerätefinale qualifizierte. Hier konnte er sich sogar mit Gold am Barren, 3 X Silber (Boden, Pauschenpferd, Sprung) und 2 X Bronze (Ringe, Reck) „dekorieren“ lassen!

Bereits ein „Abo“ hat Oliver Hub auf den Sieg im Pflicht-6-Kampf der Männer. Mit seiner Routine (und Kraft) konnte er sich erneut hier gegenüber den jüngeren Turnern behaupten. Edgar Walder sicherte sich hier trotz Trainingsrückstandes die Bronzemedaille, knapp vor Rames Bahrami auf Platz 4. Freudensprünge absolvierte Alexander Zeller bei der Siegerehrung in der Jugendklasse (Jg. 94-96). Nach einem erheblichen Patzer am Boden war er selbst sehr überrascht, dass es trotzdem noch für das oberste „Treppchen“ reichte. Die Plätze 4 – 6 nahmen hier die „Quereinsteiger“ Seyyid Tas und Andrej Kuzmenko (sie turnen erst ca. 2 Jahre) sowie Felix Duft ein. Strahlen konnte auch Christian Sterzel bei den Schülern A (Jg.97/98). Gelang ihm doch nach etlichen Anläufen mit dem 3. Platz erstmals der Sprung auf das „Stockerl“. Beachtlich schlug sich auch Moritz Bauer der hier Platz 6 belegte, ebenso wie Linus Bauer bei den B-Schülern (Jg. 99-00). Sehr gut schlug sich auch Felix Weinberger bei den Jüngsten (Jg. 01/02) mit Platz 5. Simon Helbig landete hier auf Platz 12.

Auch unsere Turnerinnen haben sich nach einigen Jahren „Flaute“ wieder auf der Wettkampfbühne DJK-Meisterschaften zurück gemeldet. Unter den Fittichen von Kerstin Surauf haben sie sich sportlich gut entwickelt. Nun muss Wettkampfpraxis zu weiterer Stabilität führen, denn etwas Nervenflattern war bei der großen Konkurrenz nicht zu übersehen. Schade, dass unsere derzeit beste Turnerin, Lena Neubauer, nach 3 Geräten wegen einer Fußverletzung den Wettkampf abbrechen musste. Im Pflicht-4-Kampf der Damen (Jg.93 u. älter) kamen Melanie Schmidt und Karola Schott punktgleich beide auf Rang 10, Hanna Zinser auf Rang 12. Im Großen Feld der Schülerinnen Jg. 98/99 behauptete sich Anna Paul auf Rang 20 und Ina Schön auf Rang 24. Beachtlich schlug sich das „Kücken“ unserer Turnerinnengruppe, Annabell Duft. In Konkurrenz mit 53 Turnerinnen der Jahrgänge 2000/2001 belegte sie einen ausgezeichneten 16. Rang!

Die jährlichen DJK-Bundesmeisterschaften, die unser engagierter Verbandsfachwart Helmut Diener seit 37 Jahren organisiert, sind natürlich nicht nur Wettkampf, sondern auch freundschaftliche Begegnung. Die vielen Mitarbeiter/-innen (Trainer, Kampfrichter, Organisatoren etc.) der turnerisch aktiven DJK-Vereine von Heufeld (bei Rosenheim) im Süden bis Hamburg im Norden wirken seit Jahrzehnten mit und bilden im gemeinsamen Einsatz für das Turnen die oft beschworene „DJK-Familie“. Für die Jugend bietet ein solch mehrtägiges Treffen (spartanische Unterbringung in Schulräumen) natürlich auch viele Gelegenheiten, neue Freundschaften zu erschließen, bzw. alte wieder aufzufrischen. Die DJK Herdorf als Ausrichter bot hierfür in allen Belangen hervorragende Rahmenbedingung.

khk

 

Sommerzeit – Turnfestzeit

Gleich zwei Großveranstaltungen standen in diesem Frühsommer an:

Landshut stand vom 23. – 26.Juni ganz im Zeichen des 30. Bayerischen Landesturnfestes. Ein Großteil unserer jugendlichen Teilnehmer erlebten erstmals ein Turnfest dieser Größenordnung und waren insbesondere von den vielen Rahmen- und Schauveranstaltungen (Turnerjugend-Party „Night-Turn“, etc.) begeistert. Sportlich hatten sich die meisten für den Tuju-4-Kampf entschieden, einem Vielseitigkeitswettbewerb, bestehend aus Bodenturnen, Minitramp, 50m Schwimmen und 100m-Lauf. Plätze im Mittelfeld waren hier durchwegs die Ergebnisse. In den Hochleistungsbereich wagte sich erneut Tobias Brandenstein und maß sich im Kür-6-Kampf mit der Bayerischen Spitze aus den Leistungszentren. Sein 9.Platz in dieser obersten „Turnliga“ ist ein großartiger Erfolg.

Das „Unterfränkische Bezirksturnfest“ litt wohl etwas unter der terminlichen Nähe zum Landesturnfest. Nur zwei Wochen nach dem Landesturnfest rafften sich nicht die erhofften Massen auf, um erneut ein ganzes Wochenende sportlich auszufüllen. Der TV Hofheim hatte sich hier zum 150.Vereinsjubiläum viel vorgenommen und sowohl sportlich wie auch gesellschaftlich ein tolles Programm konzipiert. Mit ca. 1000 Teilnehmer war geplant, aber letztlich gingen nur ca. 500 Meldungen ein. Dazu nutzten viele Vereine nur die Wettkampfmöglichkeiten ohne sich die Zeit für die Rahmenveranstaltungen zu nehmen. Schade, dass der Veranstalter so eine Reihe toller Ideen nicht in die Praxis umsetzen konnte.

Für unsere Jugend- und Aktiventurner/-innen war es trotzdem ein erlebnisreiches Wochenende. Ein Großteil unserer Turner bestritt sogar zwei Wettkämpfe – zu später Stunde am Freitag einen Geräte-5-Kampf (ohne Ringe) und am Samstag dann den üblichen Turnfestwettkampf mit den Wahlmöglichkeiten aus Turnen, Leichathletik und Schwimmen. Eine „Beach-Party“ mit Siegerehrung im Hofheimer Freibad und die Übernachtung in Schulräumen hatten natürlich ihren besonderen Reiz und forderten zusätzliche „Kondition“.

 

Willkommene Verstärkung

Schon viele unserer Turnerinnen und Turner haben die Übungsleiterausbildung absolviert, standen uns leider aber nur relativ kurz als Trainer/-innen zur Verfügung, weil Studium und Beruf sie von Schweinfurt  wegführten. Umso mehr freut es uns, dass sich vor einigen Monaten zwei Übungsleiterinnen uns anschlossen, die ihre sportliche Ausbildung „auswärts“ erhielten.

Jessica Hautsch turnte erfolgreich bei der TG Kitzingen und trainierte hier auch 7 Jahre lang Leistungsturnerinnen. 2009 engagierte sie sich beim TV Margetshöchheim in verschiedenen Bereichen (u.a. Muki- u. Kinderturnen, Leichtathletik, Handball). Die Ausbildung zur Physiotherapeutin „verschlug“ sie nach Schweinfurt .

Brigitte Koritke-Gemmer kommt mit ganz besonderen Referenzen. Sie war als Jugendliche Leistungsturnerin beim ESV München-Laim  und trainierte unter dem in ganz Bayern sehr bekannten Trainer Erich Biendl in Lohof. In München hat sie auch an der ZHS Sport mit Schwerpunkt Gerätturnen studiert und ist seit 1998 im Schuldienst, derzeit an der Realschule in Hofheim. Mit ihrer Familie wohnt sie in Schweinfurt. Wenn von ihrer aktiven Turnzeit die Rede ist, kommt sie ins Schwärmen. Diese Erinnerungen an die erlebnisreiche Jugendzeit im Sport sind – wie für viele unserer Übungsleiter/-innen – Motivation, sich für den turnerischen Nachwuchs zu engagieren.

Brigitte Koritke-Gemmer und Jessica Hautsch betreuen gemeinsam eine Mädchengruppe Mittwoch/Freitag in der GW-Halle(siehe Foto),  die zum Beginn des neuen Schuljahres sicher noch weiteren Zulauf junger Talente verkraftet. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

khk

 

Einzelmeisterschaften des Turngaues 2011

Mit den Jahrgangsmeisterschaften startete der Turngau Schweinfurt-Haßberge in die Turnsaison 2011. Ein ganzes Wochenende war aufgrund der starken Beteiligung bei den Turnerinnen erforderlich, um in mehreren Durchgängen die Besten der einzelnen Geburtsjahrgänge zu ermitteln. Erfreulich, dass sich insbesondere unsere jüngeren Jahrgänge ganz beachtlich schlugen. Bezogen auf das große Starterfeld des Jahrganges 2002 (37 Turnerinnen!) sind die Leistungen von Adelina Graf (4.Platz, 52,60 Pkt.) und Josefine Vierheilig (5.Platz, 51,15 Pkt.) besonders hervorzuheben. Nur 0,6O Punkte fehlten Adelina zum Sprung auf das „Treppchen“!

Bei den Jüngsten  (Jahrg. 2006) machten Laura Vidoni (5.Platz) und Linda Back (8.Platz) ihren Müttern (Ex-Turnerinnen u. ÜL) „alle Ehre“. Mirabella Renje kam hier auf  Platz 10. Im Jahrgang 2005 vertrat Johanna Baunach (16.) die DJK und im Jahrgang 2004 die Turnerinnen Lea Zimmermann (8.), Alina Segmüller (19. und Maxine Wagner (20.) Unter den 36 Turnerinnen des Jahrgangs 2001 behauptete sich Annabell Duft mit einem ausgezeichneten 7. Platz (52,95 Pkt.) und Selina Seith und Leonie Hachtel turnten auf die Hundertstel genau (50,85 Pkt.) beide auf Platz 14. Während sich Ina Schön im Jahrgang 1999 mit Platz 18 zufrieden geben musste, zeigte sich Anna Paul im Jahrgang 1998 stark verbessert und landete mit 55.00 Pkt. auf Platz 5, nur 2,65 Pkt. hinter der Siegerin! Eine gute Platzierung erreichte auch Jule Neubauer mit Rang 6 bei den Jugendturnerinnen B (Jahrg. 96/97). Hier kam Elisa Herbert auf Rang 10.

Mit 57,35 Punkten die höchsten Wertungen der DJK-Turnerinnen bekam wieder einmal Lena Neubauer, was bei den Jugendturnerinnen A zu Platz 4 reichte. Erfreulich, dass wir bei den „Aktiven“ (Jahrg. 1993 u. älter) mit 3 Turnerinnen relativ stark vertreten waren. Die „Älteste“, Melanie Schmitt, (Jahrg. 1987)  sicherte sich Platz 4, Karola Schott (Jahrg. 1993) Platz 6 und Hanna Zinser (Jahrg.1992) Platz 8.

Bei diesen Wettkämpfen der Turnerinnen in der Georg-Wichtermann-Halle hatten wir als Ausrichter noch eine ganze Reihe zusätzliche Aufgaben zu bewältigen. Neben Auf- und Abbau der Geräte (große Bodenturnfläche!) war dies insbesondere die Sorge um das leibliche Wohl der Aktiven, Kampfrichterinnen und Zuschauer.  Der Verkauf von Speisen u. Getränke brachte wieder einen schönen Überschuss für die Jugendkasse. Der Dank der Abteilungsleitung geht hier an alle, die in der Halle und am Versorgungsstand mitgewirkt haben und auch an alle Kuchenspender(-innen)!!!                                                               

Eine Woche nach den Turnerinnen ermittelten auch die Turner – allerdings nicht mit so großen Teilnehmerfeldern – ihre Einzelmeister.  Hier konnten wir nicht ganz an die Erfolge der Vorjahre anschließen. Abitur, berufliche Belastung und verletzungsbedingte Trainingsrückstände hielten eine ganze Reihe unserer Jugend- und Aktiventurner ab, hier sich den Kampfrichtern zu stellen.

Die „Ehre der DJK“ rettete Felix Weinberger im Jahrgang 2001, der mit 76,15 Punkte an den sechs Geräten souverän die Goldmedaille erturnte. Mit Platz 4 (72,20 Pkt.) vervollständigte Simon Helbig hier den Erfolg. Bei den jüngsten Jahrgängen (4 Geräte) waren wir ganz gut vertreten. Auf das Siegerpodest springen durften im Jahrgang 2004 die Zwillinge Lucas und Jonas Tröster (Platz 2 u. 3), im Jahrgang 2003 ebenfalls mit Platz 2 u. 3 Emil Duft  und Lars Kristandt (Platz 4 für Florian Seith) und im Jahrgang 2002 Claudio Göpfert mit Platz 3. Bastian Tröster kam hier auf Platz 4.

Im Geräte-6-Kampf des Jahrganges 1999 sicherte sich Linus Bauer Platz 5 und Eugen Brick und David Graf waren sicher mit ihren Plätzen 10 und 12 nicht ganz zufrieden.  Bei den Jahrgängen 1996/97 immer ein Anwärter auf einen der vordersten Plätze ist Jakob Bauer. Eine Verletzung beim Einturnen verhinderte diesmal leider den Start. Mit Platz 3 holte hier Christian Sterzel „die Kastanien aus dem Feuer“.  Felix Duft ließ an den Ringen versehentlich ein Pflichtteil aus und Moritz Bauer ließ mit zwei unfreiwilligen Abgängen die Punkte am  Reck „liegen“. Sie mussten sich nach einem ansonsten ordentlichen Wettkampf mit Platz 6 und 7 zufrieden geben. Erfreulich hier der 5. Platz von Seyyid Tas und der 3. Platz von Andrej Kuzmenko bei der Jugend A (Jahrg. 94/95), bedenkt man, dass die Beiden erst vor gut einem Jahr mit dem leistungsorientierten Turnen angefangen haben.

Da an diesem Wochenende unser derzeit absolut stärkster Turner, Tobias Brandenstein, mit seinem Zweitstartrecht für eine Regionalliga Mannschaft in Mannheim einen Kürwettkampf bestritt, war nach den bereits genannten Ausfällen Juri Holzberger (Jahrgang 1982)der Einzige, der im Wettkampf der Aktiven (Jahrg. 1993 u. älter) die DJK vertrat. Er konnte sich mit einer Bronzemedaille schmücken.

Auch optisch machten unsere Turnerinnen und Turner mit den neuen einheitlichen Trainingsanzügen (von den Eltern finanziert!) einen guten Eindruck!                                

khk

 

Märchenhafte Turnschau 2010

„Abenteuer im Märchenwald“ hatten die verschiedenen Turngruppen  in der diesjährigen Turnschau zu bestehen. Mit viel Phantasie setzten die Akteure mit ihren Übungsleitern dieses Thema in turnerische Übungen um. Dekoration, Beschallung und Lichteffekte boten einen idealen äußeren Rahmen,  in dem auch die vielen Zuschauer geistig mit eintauchen konnten in die abenteuerlichen Geschichten.

Gleich zum Beginn ein Genuss nicht nur für das Auge – unsere Jüngsten der Eltern-Kind-Turnstunden (Andrea Back). Das Thema „Zwerge“ war ihnen buchstäblich auf den Leib geschnitten. Mit ihren roten Zwergenmützen  und in ihrer Emsigkeit, mit der sie alle sportlichen Hindernisse des Zwergenlebens bewältigten, eroberten sie auch schnell l(nicht nur) die Herzen der Omas und Opas. So mancher Sprung auf dem Minitramp und insbesondere kopfüber von den Kästen zeugte vom grenzenlosen Vertrauen auf die assistierenden Elternteile und konnten von diesen auch stets in die „rechte Bahn“ gelenkt werden.

Unser „Schlossherr von der Bellevue“, Dr. Stockinger, konnte viele Angehörige und Turnfreunde und insbesondere auch etliche „gekrönte Häupter“ des Schweinfurter „Gesellschafts- und Sportadels“ begrüßen, darunter OB Remele, Sportreferent .Mainka, Stadträte, Dr. Vogel – BLSV, K-H.Kauczok – Stadtverband für Sport, H.Friedrich – DJK Diöszesanverband.

Nach einer angenehm kurz gehaltenen Ansprache unseres Oberbürgermeisters, in der insbesondere das so wichtige ehrenamtliche Wirken der Übungsleiter hervorgehoben wurde, konnte „Hans im Glück“ (Mario Roth) seine Wanderschaft aufnehmen, die zu den verschiedenen märchenhaften Stationen (sprich turnerische Beiträge) und zu den bekannten Erleichterungen seines „Reisegepäcks“ führten.

Vom Original etwas abweichend gestaltete der Prinz seine Suche nach dem Aschenputtel unter den Kindern aus der KSS-Halle. Nachdem er mit etlichen Schuhanproben nicht zum Ziel kam, ließ er die ganze Schar von Kandidatinnen  an Bank, Kasten und Minitramp grazile Balanceakte  und kühne Sprünge vorführen, um offensichtlich nach sportlichen Eindrücken seine Auswahl zu treffen (Ltg. Monika Wohlfeil, Andrea Vidoni). Die Schüler von Elke u. Roland Fleischmann (DJK-Halle) zeigten in zwei Beiträgen, dass auch die Jungs in der turnerischen Märchenwelt eine beachtliche Rolle spielen können. Die Jüngsten (assistiert von A. Vidoni) hielten sich als tapfere Schneiderlein nicht lange mit Nadeln, Fäden und Muckenpatschen auf, sondern bewiesen ihre Tapferkeit durch riskante Sprünge über Minitramp und Kasten. Die größeren ließen sich als verwegene Räuber von ihrem Anführer Ali Baba überreden am Barren ihre Furcht erregende Körperbeherrschung zu beweisen. Mit hohen Schwüngen und kräftiger Unterstützung ihres Anführers (R.Fleischmann) gelangen sogar eine ganze Reihe von Handständen. Hänsel und Gretel (Schülerinnen, KSS-Halle) verliefen sich nicht nur im Wald, sondern irrten auch mit ihren Taschenlampen längere Zeit zwischen ihren Hindernisparcours herum, was allerdings so nicht ganz der geplanten Dramaturgie ihres Beitrages entsprach, sondern einer versehentlich unterbrochenen und neu gestarteten Musikeinspielung anzulasten war. Mit der passenden Abschlussmusik fand jedoch auch dieser Beitrag (Ltg. Gisela Schmitt, Rames Bahrami, Edgar Walder) schließlich ein glückliches Ende. Nicht nur durch ihre im Scheinwerferlicht reflektierende Aufmachung beeindruckten die Sterntaler. (Von Ulrike Mühlfelder, Anette Hachtel u. Tatjana Siebeneichler betreute Turnerinnen der DJK-Halle) Sie glänzten auch durch fast schwerelose Balanceakte auf der Längsbank und dem hohen Schwebebalken und ließen erkennen, dass hier eine große Anzahl von Turntalenten heranwächst.

Die Jugend- und Aktiventurner (Ltg. K-H.Knötig) waren überzeugt, dass sie längst alle Abenteuer im Märchenwald erfolgreich bewältigt haben und heuerten deshalb auf einem rostigen Kutter an, um den Herausforderungen der Seefahrt und “Klabautermann“ zu trotzen. Auf der neuen Sprungbahn bewiesen sie mit Akrobatik, Überschlägen, Saltis und furiosen Tempo-Flickflacks, dass  man mit entsprechendem Training auch bei „stürmischer See“ durchaus stets die Orientierung behalten kann. Auf einer friedlichen Südseeinsel erhofften Sie sich schließlich noch Abenteuer ganz anderer Art.

Auch das Märchen von Schneewittchen wurde für die Turnschau etwas „umgeschrieben“, denn als die böse Königin ihren Spiegel befragte, wies der gleich auf sieben Schneewittchen hin, die ihre Wiederbelebung schließlich mit einer gekonnten Boden-KastenDarbietung feierten. Dagegen, dass sie zum Finale ihren einzigen Zwerg in Gestalt des Hans im Glück in die Arme schlossen, konnte auch Trainerin Kerstin Surauf und der „im Hintergrund“ die Gesamtveranstaltung steuernde Martin Sauer nichts einwenden.

Von den Jüngsten sehnlichst erwartet, traf natürlich auch St. Nikolaus pünktlich ein. Er sparte nicht mit Lob für die hier gezeigten Leistungen und insbesondere für die guten Wettkampfergebnisse des vergangenen Jahres, forderte aber auch bei manchen Kindern mehr gegenseitige Rücksichtnahme untereinander und Zuverlässigkeit in punkto Trainings- und Wettkampfbeteiligung ein. Natürlich war er nicht mit „leeren Händen“ gekommen. Die verteilte Schokolade wurde von etlichen Kindern sofort zur Auffüllung ihres durch die Turnschau etwas reduzierten „Energiedepots“ genutzt.

(Von der Abteilungsleitung ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkende vor und hinter den Kulissen!!!)

khk

 

Es klappte doch noch …,

… das traditionelle Abschlussgrillen vor den großen Ferien auf dem DJK Kanugelände. Einige kleine Platzregen in Vororten und Stadtteile von Schweinfurt sorgten zwar im Vorfeld für  etwas Verunsicherung und telefonische Anfragen, ob alles ins „Wasser“ fällt, aber die (meteorologische) Trockenzone über der Wehr hielt zumindest so lange, bis so und so das Aufräumen angesagt war. Eine stattliche Anzahl von Mitgliedern, insbesondere junge Eltern mit ihrem Nachwuchs, nahm die Einladung der Abteilungsleitung an, wieder einmal außerhalb der Turnhalle die Kontakte zu anderen Eltern und zu den Betreuern und Übungsleiter(-innen) zu pflegen. Aus der Gemeinschaftskasse war dafür gesorgt worden, dass die Kehlen nicht trocken bleiben mussten und am Grill und an dem von den Eltern bestückten  Salatbuffet herrschte zeitweise großer Andrang.  Mehr noch als die bereitgestellten Jonglierutensilien hatte der Main  Anziehungskraft auf die Jüngsten. Eltern und Betreuer hatten allerdings stets ein Auge darauf, dass keiner unfreiwillig „baden“ ging.

 Nach dem positiven Verlauf kann man wohl davon ausgehen, dass der „Ausklang“ des Schul- und Turnjahres auch im nächsten Jahr wieder in dieser Form stattfindet und vielleicht sogar noch größeren Zuspruch findet.                                                                                            khk

 

Wer zu spät kommt ……

Wie in vielen Bereichen  des Lebens, so spielt der Faktor Zeit auch im Sport eine große Rolle. Schon der Zeitpunkt des „Einstiegs“ in die sportliche Betätigung kann da entscheidend sein für die „Karriere“. Wir erleben es regelmäßig, dass Kinder und Jugendliche mit dem Turnen in einem Alter beginnen (wollen), in dem ihre Altersgenossen bereits jahrelang „elementare Bewegungserziehung“ (sprich Kinderturnen) hinter sich haben. Die „Neuen“ müssen so zur Kenntnis nehmen, dass sie in Sachen Beweglichkeit, Körperspannung, Kraft, Geschick bereits stark im Hintertreffen sind. Kann dies nicht durch großes Talent oder erhöhtem Trainingsaufwand  in absehbarer Zeit ausgeglichen, bzw. aufgeholt werden, ist die Gefahr groß, dass der in diesem Alter notwendige Spaß am Sport  verloren geht. Kinder und Jugendliche messen ihre Fähigkeiten (auch außerhalb der offiziellen  Wettkämpfe) und suchen die für die persönliche Entwicklung so wichtigen Erfolgserlebnisse. Bleiben diese aus, wenden sie sich oft anderen (nicht immer positiven) Freizeitbeschäftigungen zu.

Nach den großen Ferien werden in etlichen Sportarten die Mannschaften, Trainingsgruppen neu zusammengestellt. Dies ist ein guter Zeitpunkt zum Start, auch gerade bei den Jüngsten. Unsere Mitglieder dürfen wir deshalb auffordern: Schauen Sie sich in Ihrem Verwandtschafts- und Freundeskreisen um und motivieren Sie die Eltern (soweit notwendig), für ihren Nachwuchs frühzeitig ein altersgemäßes Sportangebot zu nutzen. Jetzt ist wieder ein guter Zeitpunkt!! Denn, wer zu spät kommt ….                                       khk

 

Gauturnfest in Wonfurt 2010

Das 150jährige Vereinsjubiläum war für den Turnverein Wonfurt Anlass, die Ausrichtung des diesjährigen Gauturnfestes zu übernehmen.  Der Verein und mehrere Verbände der Dorfgemeinschaft hatten sich über den Wettkampfbereich hinaus einiges einfallen lassen (u.a. eine Spielstraße), aber die eingeladenen Vereine nahmen diesen letzten Wettkampftermin kurz vor den großen Ferien nicht im sonst gewohnten Umfang wahr. (Ungünstiger Termin?)  Zum Glück beteiligte sich  zumindest an den reinen Leichtathletik-Wettbewerben eine akzeptable Anzahl von Sportlern aus dem Bereich Haßberge, wodurch dann immerhin eine Starterliste von ca. 350 Aktiven zustande kam. Der rührige TV Wonfurt hätte zu seinem Jubiläum und für seine großen Anstrengungen in der Vorbereitung eine wesentlich bessere Resonanz verdient. Turngau und Vereine müssen sich da wohl gemeinsam Gedanken machen, wie man diese jährliche Veranstaltung wieder wirklich zu einem „Fest des Turngaues“  entwickeln kann.

Die kleine Turnhalle und die in einem Dorfverein dieser Größe natürlich nicht optimale Geräteausstattung führte zur Ausschreibung eines „Turnfest-Wahlwettkampfes“, bei dem jeder Sportler sich selbst einen Vier-Kampf aus den Bereichen Turnen u. Leichtathletik zusammen stellen konnte, wobei aus beiden Bereichen zumindest eine Disziplin dabei sein musste. Trotz der frühen Startzeit (7.30 Uhr Einturnen) zeigte sich unsere Vertretung (16 Turner und 14 Turnerinnen) doch überwiegend ausgeschlafen und brachte weitgehend gute Leistungen. Rahmes Bahrami glänzte mit seiner Sprungkraft nicht nur am Sprungtisch sondern auch beim Weitsprung mit einer von den jugendlichen Zuschauern bestaunten Serie von  Sprüngen stets über die sechs Meter Marke. Er wurde in der Altersklasse Ü20 ebenso mit der Goldmedaille dekoriert, wie Melanie Schmitt bei den Damen. Bei weitaus größerer Konkurrenz zeigte Jakob Bauer erneut seine sportliche Vielseitigkeit und stand in seiner Altersklasse (M12/13) mit deutlichem Vorsprung wieder auf dem obersten Treppchen ebenso wie Jule Neubauer bei den gleichaltrigen Mädchen. Auf Medaillenrängen landeten ebenfalls Franziska Pietrowski (2.Platz W16/17), Emil Duft (2.Patz M5-7), Felix Weinberger (3.Platz M8/9), Moritz Bauer (3.Platz M12/13) und Seyyid Jas (3. Platz M14/15).
khk

 

Meister der sportlichen Vielseitigkeit

Das turnerische Ideal des vielseitigen Sportlers war gefragt beim  Pokalturnen des Turngaues Schweinfurt-Haßberge. In vier Altersklassen maßen sich auf bzw. in den Sportanlagen von Hofheim die 6er-Teams der Turnerinnen und Turner im Bodenturnen, Minitrampspringen , sowie je einer Lauf- und Schwimmstaffel.  Schon traditionell spannende Wettkämpfe gibt es hier stets zwischen der DJK und der Turngemeinde im Wettbewerb der oberen Jahrgänge der Turner. Nach 2 Jahren konnten wir hier trotz eines verkorksten Wechsels bei der Laufstaffel den Otto-Neugebauer-Pokal deutlich wieder zurück erobern (R. Bahrami, M. Huth, E. Walder, T.Brandenstein, S.Tas, A.Segmüller), mussten aber dafür den Pokal der Stadt Schweinfurt für gemischte Mannschaften (3 Turnerinnen + 3 Turner), für den wir seit 2004 ein „Abo“ in Serie hatten, an die Vertretung der Turngemeinde abgeben.
Äußerst knapp ging es beim H.-Samweber-Pokal der Jugendturner Jhrg.97 u. jünger zu. Die Besetzung D.Graf, M.Bauer, N.Kristandt, C.Sterzel, L.+ J.Bauer gewann das Minitrampspringen und die Schwimmstaffel und kam beim Bodenturnen und der Laufstaffel auf Platz zwei, was nach der Platzziffernwertung zum Gleichstand mit der TG 48 führte. Im direkten Vergleich brachten allerdings die 4 Sekunden Vorsprung  der Schwimmstaffel weniger Punkte ein als beim 1,5 Sek.-Rückstand der Laufstaffel verloren gingen und man musste sich so hauchdünn mit Platz zwei zufrieden geben.
0,4 Sekunden fehlten unseren Turnerinnen dieser Altersklasse bei der Laufstaffel und J.Pohli, M.Kristandt, B.Pietrowski, E.Herbert und A.Paul wären beim Anneliese-Vogel-Pokal auf dem „Treppchen“ gelandet. So mussten sie sich im 6er-Feld mit Platz vier zufrieden geben. Bei den Jüngsten (Jahrg.2001 u. jünger) stellt sich die Schwimmstaffel meist als größtes „Hindernis“ heraus. Erfreulich, dass sich hier nach etlichen Jahren vier Turnerinnen (Mindestbesetzung) den Mut fanden und ohne Streichwertung den Wettkampf wagten. A.Duft, L.Hachtel, J.Vierheilig und A.Graf vertraten gut die DJK und landeten mit Platz 3 sogar auf dem Zeitungsfoto.           
khk

 

Meister der sportlichen Vielseitigkeit

Das turnerische Ideal des vielseitigen Sportlers war gefragt beim  Pokalturnen des Turngaues Schweinfurt-Haßberge. In vier Altersklassen maßen sich auf bzw. in den Sportanlagen von Hofheim die 6er-Teams der Turnerinnen und Turner im Bodenturnen, Minitrampspringen , sowie je einer Lauf- und Schwimmstaffel.  Schon traditionell spannende Wettkämpfe gibt es hier stets zwischen der DJK und der Turngemeinde im Wettbewerb der oberen Jahrgänge der Turner. Nach 2 Jahren konnten wir hier trotz eines verkorksten Wechsels bei der Laufstaffel den Pokal deutlich wieder zurück erobern ( mussten aber dafür den Pokal der Stadt Schweinfurt für gemischte Mannschaften (3 Turnerinnen + 3 Turner), für den wir seit 2004 ein „Abo“ in Serie hatten, an die Vertretung der Turngemeinde abgeben.

 

Feuer & Flamme …
… lautete das Motto des 16.DJK-Bundessportfestes in Krefeld. Mit diesem feurigen Motto stellte der christlich orientierte DJK-Sportverband eine Verbindung her zwischen der Begeisterung, mit der in 19 Sportarten um die DJK-Bundesmeisterschaften gekämpft wurde und dem Zeitpunkt der Veranstaltung, den Pfingstfeiertagen. In vielen „Rahmenveranstaltungen“ wurde hier auch die gesellschaftliche Funktion des Sports deutlich gemacht.

Selbstverständlich trugen auch die Turner ihre diesjährigen Meisterschaften im Rahmen dieses großen Sportfestes aus. Obwohl nicht alle optimal vorbereitet waren und durch die Ferienzeit (Familienurlaube) einige Ausfälle zu verzeichnen waren, gab es für unsere Teilnehmer mit zwei Gold- und je eine Silber- und Bronzemedaille, sowie weitere gute Platzierungen, durchaus erfreuliche Ergebnisse. Oliver Hub konnte seinen Erfolg des Vorjahres wiederholen und siegte im Pflicht-6-Kampf der Aktiven  (Jg.92 u. älter). Trotz kleiner „Aussetzer“ an zwei Geräten reichte es für Edgar Walder noch für Bronze. Rames Bahrami, Juri Holzberger und Mario Roth landeten hier auf den Plätzen vier, fünf und sieben. Der Trainingseifer von Alexander Zeller wurde ebenfalls mit einer Goldmedaille belohnt. Er siegte bei der Jugend A (Jahrg. 93-95) mit guten 89,75 Punkten. Nur ein Patzer am Reck verhinderte, dass auch Jakob Bauer auf dem obersten Treppchen landete. Seine erturnten  81,35 Punkte bedeuteten die Silbermedaille bei den A-Schülern (Jahrg. 96-97). Felix Duft landete hier auf dem 5.Platz.
Stärkster Konkurrenz sahen sich unsere jüngeren  Starter gegenüber, waren hier in den größeren Starterfelder doch auch noch die Nachwuchstalente aus einigen Leistungszentren vertreten, die in einem ganz anderen „Umfeld“  fast täglich trainieren und sicher bald auf der „Kürebene“ Turnen als Hochleistungssport betreiben. Linus Bauer musste sich hier in seiner Altersklasse (Jahrg. 98/99) mit Rang 12 zufrieden geben. Auch unsere Talente des Jahrganges 2001, Felix Weinberger, Simon Halbig und Benedikt Kirchner schlugen sich mit den Plätzen 9, 11 und 14 sehr beachtlich.
Die DJK-Herdorf erklärte sich bereit, die Bundesmeisterschaften im nächsten Jahr durchzuführen. Es gibt gute Anzeichen, dass bis dahin auch unsere Turnerinnen – die diesmal fehlten – wieder einen guten Wettkampf bestreiten können.
khk

 

Aufgelesen:

In einer Studie des Kölner Zentrums für Gesundheit an 630 Schülern zwischen 13 und 18 Jahren hatten die regelmäßigen Sportler bessere Schulnoten. Die besten Leistungen erzielten Tischtennisspieler und Turner!

(Süddeutsche Zeitung 29/10)

 

Nachgedacht:

Der Sportverein als „Sozialsystem“

„Notwendiger denn je“ lautet meist die Antwort auf die Frage nach der Existenzberechtigung der Sportvereine. Die Leistungen für die Gesellschaft, insbesondere im Kinder und Jugendbereich, werden gerade heute allseits anerkannt. Je größer der Verein und je größer die Kommune, in der er tätig ist, umso weniger Gedanken macht sich jedoch offensichtlich ein Großteil der Mitglieder darüber, wie er „funktioniert“  und wie der Fortbestand gesichert werden kann. Der  Verein wird verstärkt als „Dienstleistungsunternehmen“ angesehen, bei dem man mit einem geringen (Vereins-)Beitrag ein möglichst hochwertiges Sportangebot „einkauft“ und dabei selbst möglichst wenige Verpflichtungen eingeht. Aber kann das auf Dauer funktionieren?

In der Regel  startet man die sportliche Karriere im Kindes- bzw. Jugendalter. Gerade hier ist ein erhöhter Betreuungs- und Sachaufwand erforderlich (geschulte Übungsleiter, Sportgeräte, etc.). Von den relativ geringen Mitgliedsbeiträgen in diesen Altersstufen sind  u.a. Sportversicherung, Beiträge zu den Fachverbänden und die Vereinszeitung zu finanzieren. Misst man sich in sportlichen Wettkämpfen, fallen zusätzlich Fahrt-, Schiedsrichter-, Unterbringungskosten, Startgebühren und bei manchen Sportarten auch noch erhebliche Aufwendungen für die Ausstattung (Trikots, etc.) an. Jeder  der einmal eine objektive Berechnung anstellt, kommt schnell zu der Erkenntnis, dass der Verein hier wesentlich mehr aufwendet, als der Vereinsbeitrag „hergibt“. Das ist nur möglich, weil engagierte Mitglieder (vom Vorstand bis zu den Übungsleitern und Helfern) viele ehrenamtliche Leistungen einbringen, andere „Finanzquellen“  erschließen (öffentliche Zuschüsse, Vermietung der Turnhalle, etc.) und ältere „fördernde“ Mitglieder aus „alter Verbundenheit“ weiterhin ihren Beitrag zahlen, auch wenn sie längst selbst die sportlichen Angebote nicht mehr nutzen können.

Während in unseren allgemeinen Sicherungssystemen (Renten-, Lebens-, Arbeitslosenversicherung etc.) von den Versicherten erst langjährig entsprechende Beiträge, bzw. Einzahlungen erforderlich sind, bevor „Rückzahlungen“ (z.B. Renten) erfolgen, erbringt der Sportverein gerade im Kinder- und Jugendbereich auch  in finanzieller Hinsicht erhebliche Vorausleistungen,  bevor – wenn überhaupt -eine entsprechende Gegenleistung (z.B. als „förderndes“ Mitglied nach der aktiven Zeit) erfolgt. Die Fähigkeit auch unseres Vereins, ein für alle Bevölkerungsgruppen attraktives und finanziell auch erschwingliches Sportangebot  zu unterbreiten, wird in der Zukunft weitgehend davon abhängen, in welchem Ausmaß die heutigen Mitglieder bereit sind, dieses „Sozialsystem“ auch für die nächsten Generationen von Sportlern aufrecht zu erhalten. Aus dem „Fass“ Sportverein kann man auf Dauer nicht Wein schöpfen, wenn nur Wasser hinein gegossen wird …..

khk

 

Start in die Turnsaison

Mit den Jahrgangsmeisterschaften startete der Turngau Schweinfurt-Haßberge in die Turnsaison 2010. Bei dem in Sand a. Main ausgetragenen Wettkampf der Turner gab es wieder schöne Erfolge. Die Aktiven (Jahrgang 1992 u. älter) turnten „nur“ einen 5-Kampf, da die Ringe in dieser Halle immer noch für die „längeren“ Turner zu niedrig hängen. Sieger wurde hier Edgar Walder mit 76,30 Punkten. Rames Bahrami musste sich nach einer total verturnten Reckübung mit Platz 4 zufrieden geben. Alexander Zeller gewann den Geräte-6-Kampf der Jugend B mit beachtlichen 90,00 Punkten. Auch für Felix Duft wäre hier mehr als der 5. Platz möglich gewesen, könnte es seine „Scheu“ vor dem Sprungtisch überwinden. Ganz oben auf dem Treppchen stand auch wieder Jakob Bauer im Jahrgang 97 mit guten 84,30 Punkten, gefolgt vom Christian Sterzel (74,65).

Bei den jüngeren Jahrgängen hatten wir neben Skikurs bedingten kurzfristig auch Ausfälle durch Krankheit. Die kleine Abordnung schlug sich jedoch wacker: Linus Bauer (75,95) kam im Jahrgang 1999 auf Platz 3 und Felix Weinberger erturnte im Geräte-4-Kampf des Jahrganges 2001 die Silbermedaille.

Auch bei den Jahrgangsmeisterschaften der Turnerinnen konnten wir nicht komplett antreten. Trotzdem deutete sich an, dass es auch hier wieder aufwärts geht. Wenn auch im Jahrgang 2005 die Konkurrenz zahlenmäßig noch klein war, so ist die Goldmedaille von Johanna Baunach in ihrem ersten Wettkampf ein guter Einstieg und deutet an, dass sie von ihren sportlichen Eltern (Leichtathletik) etwas „mitbekommen“ hat. Bei erheblich größerer Konkurrenz konnte Jule Neubauer mit 54,90 Punkten im Jahrgang 1997 die Bronzemedaille erringen. Hier kam Elisa Herbert auf Platz 7. Bezogen auf die großen Starterfelder und den meist geringen Punkte-Abständen können auch im Jahrgang 2002 die Ergebnisse von Josefin Vierheilig (50,70) auf Platz 6, Adelina Graf (49,95) auf Platz 8 und Nora Schön (48,60) auf Platz 17 als beachtliche Erfolge angesehen werden, ebenso der 5.Platz von Lea Zimmermann im Jahrgang 2004.

Die weiteren Platzierungen: Jahrg.94: 7. Franziska Pietrowski, Jahrg. 98: 18. Beatrix Pietrowski, Jahrg. 99: 13.Ina Schön, 21.Josefa Pohly, Jahrgang 2000: 19. Seitz Sophia, 28.Kristandt Mila, 34.Weidenkeller Nicole, Jahrgang 2001: 19. Annabell Duft, 23. Gina-Marie Zimmermann, 31.Selina Seith, 32. Leonie Hachtel. 

Da wir bei diesem Großwettkampf mit 262 Turnerinnen auch als Veranstalter fungierten, gab es an den 2 Wettkampftagen in der Georg-Wichtermann-Halle über den Wettkampfbereich hinaus noch mehrere Bereiche zu „betreuen“. Allen die mit Kuchenspenden und persönlichem Einsatz der der Verkaufstheke ein schönes Plus für die Jugendkasse ermöglichten, unseren Kampfrichterinnen und auch den Helfern beim Geräteauf- und –abbau an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

khk

 

„Eine Reise um die Welt“ - Turnschau 2009

…hatte die Leitung der Turnabteilung als Motto für die traditionelle vorweihnachtliche „Turnschau“ ausgegeben und viele große und kleine sportliche Weltenbummler gingen mit ihren (ÜL-)Reiseleitern auf große Tour rund um den Erdball. Programmdirektor Martin Sauer ermöglichte den vielen Gästen im „DJK-Fernsehstudio Bellevue“ durch „Live-Konferenzschaltungen“ die visuelle Teilhabe an den weltweiten Aktivitäten und Abenteuern.

Die Eltern-Kind-Gruppe überwand den Brenner und eroberte, ausgerüstet mit allen Utensilien eines zünftigen Badeurlaubes, den breiten Sandstrand der italienischen Adria. Bei „Animateurin“ Andrea Back durften auch die Eltern nicht faul im Sand liegen, sondern mussten sich intensiv an den Aktivitäten ihres quirligen Nachwuchses beteiligen. Kleine „Kosaken“ stöberten Elke u. Roland Fleischmann in Russland auf, die mit Tanzen und Singen zwar noch nichts „am Hut“ hatten, aber mit kräftiger Unterstützung ihres Reiseleiters, und abgesichert durch mehrere Weichmatten, bereits waghalsige Sprünge über den Längskasten zeigten. Mit kreisenden Hüften, nur verhüllt mit zarten Schleiern, übermittelte die Reisegruppe von Barbara Walter u. Gesine Feuchtenberger einen Hauch von Orient und Chefreiseleiterin Monika Wohlfeil reiste mit ihrem Betreuerstab AndreaVidone, Verena, Hannah, Dodo und Franziska und großer Reisegesellschaft in Richtung Westen über den großen Deich nach USA, wo sich die ganze Truppe natürlich auch von „Hip Hop“ anstecken ließ. Die Nachwuchsturnerinnen von Ulli Mühlfelder, Anette Hachtel und Tatjana Siebeneichler traten in Australien in Konkurrenz zu den Känguruhs und zeigten ihr Sprungvermögen am Kasten.

Die „Aktiv-Urlauberinnen“ von Adrea Vidoni und Gisela Schmitt hatten eine Rundreise durch heimische Gefilde gebucht und sprangen und tanzten von der nördlichsten Waterkant über einige Zwischenstationen bis ins südlichste Bayern, natürlich stets in passender folkloristischer Ausstattung. Mit dem ganz auf Jungenreisen spezialisierte Reisebüro Fleischmann ging es in die Sandwüsten Arabiens und trotz der dort herrschenden großen Hitze ließen sich hier junge Beduinen für das Turnen am Stützbarren begeistern.

Noch etliche Flugstunden weiter in Richtung Osten führte Sabine Pohly ihre Reisegruppe, die vom chinesischen Volkssport „Tai-Chi“ sich fast nicht mehr losreisen konnte, sodass von der DJK nun ein entsprechendes Angebot ins sportliche Dauerprogramm in Schweinfurt aufgenommen wurde. Auf dem südamerikanischen Kontinent stießen die Jugendturner von Karl-Heinz Knötig auf eine traurig daher schleichende argentinische Gaucho-Truppe, deren Pferde während eines zu langen Kneipenaufenthalts gestohlen worden waren. Die Traurigkeit schwand aber schnell, als die Steppenreiter auf einem Ersatz(turn)pferd ihr Können zeigen durften. Überraschend bunt und abwechslungsreich  gestaltete sich auch der Ausflug von Kerstin Suraufs Damenkränzchen nach England mit Balance-Übungen auf Londons (Schwebebalken-)Tower-Bridge, Austoben im Hyde-Park und einem Abstecher zum irischen Riverdance. Nachdem Christoph Sauer erst vor kurzem ein Praktikum in einem neuseeländischen Turnleistungszentrum absolviert hat, machte er natürlich die Männerriege mit den verbalen Aufpusch- Ritualen der Maoris vertraut, die ungeahnte Kräfte am Hochbarren freisetzten. Selbst die „Chippendales“ wären sicher vor Neid erblasst, wenn sie zur Kenntnis hätten nehmen können, dass hier durch langjähriges Training wohlgeformte Körper nicht nur „Show“, sondern überzeugende turnerische Leistungen darboten.

Neben den vielen Verwandten der Akteure und Vertretern aus Politik und Sport, die bereits zu Beginn der Rundreise vom „Chef des DJK-Reisekonzerns“, Herrn Dr. Stockinger, begrüßt wurden, war natürlich auch St. Nikolaus aufmerksamer Beobachter. In seinem großen Buch waren zusätzlich die wichtigsten Stationen und Resultate  des gesamten turnerischen „Reisejahres“ vermerkt. Mit wenig Tadel, aber viel Lob und natürlich der von den Jüngsten besonders erhofften Schokolade ermunterte er alle Beteiligte auch für das Jahr 2010 zu weiteren sportlichen Aktivitäten.

Auch die Leitung der Turnabteilung bedankt sich auf diesem Wege bei allen, die vor und hinter den „Kulissen“  mitgewirkt haben. Die Angehörigen und Freunde als Zuschauer bedeuten für die Kinder und Jugendlichen (und wohl auch für die ehrenamtlichen Übungsleiter) Anerkennung der „Leistungen“ und Motivation für weitere Anstrengungen. Die volle Halle war da ein gutes „Zeichen“. Dafür herzlichen Dank.

khk

 

Rückblick: DJK-Bundesmeisterschaften 2009

An den diesjährigen DJK-Bundesmeisterschaften in Bensheim nahmen wir – verglichen mit den Vorjahren – nur mit einer relativ kleinen Abordnung teil. Relativ kurz nach einer ganzen Woche „Internationales Deutsches Turnfest“, war es insbesondere unseren älteren Jahrgängen an Turnern großteils aus schulischen, bzw. beruflichen Gründen nicht möglich, schon wieder ein verlängertes Wochenende einzubringen. Beruflich verhindert war so auch Tobias Brandenstein, der im Kür-6-Kampf  sich am Freitag mit den Besten des DJK Bundesverbandes messen wollte.  Auch ohne diesen als Qualifikation vorgesehenen Wettkampf wurde er kurzfristig für das Gerätfinale (Boden, Barren, Pauschenpferd) am Sonntag eingeladen und erturnte nach anstrengender frühmorgendlicher Anreise noch eine Silbermedaille am Pauschenpferd.

Für die DJK Schweinfurt war dies das einzige „Edelmetall“, obwohl auch unsere jüngeren Jahrgänge ansprechende Leistungen zeigten: Jg.95/96 – 4.Platz Jonas Schmitt, 5.Platz Dominik Demar, Jg. 97/98 – 6. Platz Jakob Bauer, 14. Christian Sterzel, Jg.99/00 - 5. Platz  Linus Bauer.

Auch unsere Turnerinnen hielten sich wacker. Im Wettbewerb der Jahrgänge 92-95 kam Lena Neubauer auf Rang 8, Franziska Pietrowski auf Rang 12. Bei den Jahrgängen 96-97 erturnte Jule Neubauer Platz 13, Elisa Herbert Platz 21. In einem Teilnehmerfeld von 66 Turnerinnen der Jahrgänge 98 u. jünger errang Anna Paul einen hervorragenden 9. Platz.

Die DJK Bensheim hatte wieder einen optimalen „Rahmen“ für diese Wettkämpfe geschaffen, in dem auch die Pflege der Gemeinschaft nicht zu kurz kam.  

Khk

 

Turngau-Mannschaftsmeisterschaften 2009

Die am 10./11. Oktober in den verschiedenen Altersklassen ausgetragene Rückrunde der „Regionalliga II“ auf Turngauebene verlief nicht ganz nach unseren Vorstellungen. Beim TSV Gochsheim, der kurzfristig für den Bereich der Turnerinnen als Veranstalter eingesprungen war, weil die vorgesehene GW-Halle in Schweinfurt nicht zur Verfügung stand, traten nur unsere Jüngsten (Jahrg. 00/01) an. Zwei Mannschaften  der älteren Jahrgänge, die sich in der Vorrunde noch ganz achtbar schlugen, mussten wegen Erkrankung mehrerer Turnerinnen ihre Meldungen zurück ziehen. Im mit 12 Mannschaften besetzten starken Feld der Jugend E konnte der bereits in der Vorrunde erreichte 7. Rang gehalten werden. Eingesetzt waren Mila Kristandt, Sophia Seitz, Annabell Duft, Leonie Hachtel, Gina-Maria Zimmermann, Larissa Wolz, Nora Schön und Josefin Vierheilig. Gina-Maria und Josefin zeichneten sich hierbei als eifrigste „Punktesammlerinnen“ aus.

Auch die Turner der Jahrg. 96/97 konnten bei ihrer Rückrunde Beim TV Sand nicht in Bestbesetzung antreten. Mit einer „Rumpfmannschaft“ sicherten sie sich zumindest die Qualifikation zum Bezirksentscheid. Um da insbesondere gegen die starken Vereine aus dem Main-Spessart Turngau bestehen zu können sind noch größere Anstrengungen und insbesondere eine komplette Besetzung erforderlich.

Einen schönen 2.Platz erturnten Linus Bauer, Niklas Wolz, Nils Kristandt (nur Vorrunde), Eugen Brik, Simon Helbig, Benedikt Kirchner, Felix Weinberger  in der  Jugend D. Erfreulich, dass einige Nachwuchstalente der Jahrgänge 2000/2001 bereits hier in dem für die Jahrgänge 98/99 vorgesehenen Wettbewerb eingesetzt werden konnten und zum Erfolg beitrugen.

khk

 

Jahrgangsturnen der Turner 2009

Der beim TV Sand durchgeführte Wettbewerb brachte insbesondere für unseren Turnnachwuchs wieder erfreuliche Ergebnisse. Für einige im Jahrgang 2001 war es der erste Auftritt (an 4 Geräten) vor den Kampfrichtern, den sie erfolgreich bestanden: 3. Robin Rössner (48,65), 4. Simon Helbig (48,50), 5. Benedikt Kirchner (45,30), 9. Felix Weinberger (44,65). Im Pflicht-6-Kampf des Jahrganges 1999 trat für uns Linus Bauer an, der zwar am Pauschenpferd höchste Wertung erhielt, mit einem „Durchhänger“ an den Ringen aber in der Endabrechnung mit Platz 2 (78,75) sich „begnügen“ musste. Im Jahrgang 1998 erturnten Nils Kristandt Platz 4 (77,15) und Niklas Wolz Platz 8 (69,45). Unsere drei Vertreter im Jahrgang 1997 machten die Plätze auf Siegertreppchen unter sich aus. Wie schon gewohnt, stand Jakob Bauer mit 82,20 ganz oben. Etwas überraschend war der 2.Platz von Moritz Bauer (77,25), der Christian Sterzel (76,25) damit auf Platz 3 verwies. Erfreuliche Resultate auch im Jahrgang 1996: 2. Felix Duft (78,40), 4. Jonas Schmidt (77,15), 5. Dominik Demar (76,95). Edgar Walder musste in der Konkurrenz der Jahrgänge 92/93 zur Kenntnis nehmen, dass mit wenig Training (schulisch bedingt) der gewohnte Platz ganz oben auf dem Siegerpodest nicht zu halten ist. Die unter diesen Umständen relativ guten 90,75 Punkte reichten „nur“ zum zweiten. Platz. Von unseren „Aktiven“ (Jahrgang 91 u. älter – meist Studenten) trat nur Juri Holzberger an die Geräte und konnte sich mit 89,70 Punkten die Goldmedaille abholen.

 

Internationales Deutsches Turnfest in Frankfurt 2009

Ca. 80.000 Sportler prägten das Stadtbild von Frankfurt in der Zeit vom 30.Mai bis 5.Juni. Leider konnte nur eine relativ kleine Turnerschar unseres Vereins dieses nur alle 4 Jahre stattfindende Großereignis genießen und sich neu von den vielfältigen Möglichkeiten des Turnens motivieren lassen. Die „Turnfestmeile“ am Main mit 4 Bühnen, Konzerten, Mitmachangeboten und der allabendlichen beeindruckende Wasser-Laser-Feuerwerkshow sowie die gigantische Abschlussgala in der Commerzbank-Arena wären allein schon Grund genug für einen Besuch in der ja nicht all zu fernen Turnfeststadt gewesen. Leider ignorierten unsere Medien wieder einmal weitgehend  dieses weltweit größte und vielfältigste Sportereignis, da hier natürlich fast ausschließlich Amateure am Start waren und so natürlich nicht von Millionengagen, Skandalen, und sonstigen Extremen berichtet werden konnte. Die lokale Sportredaktion der SW-Tageszeitungen hatte immerhin (wohl zufällig) eine junge Redakteurin  bei einem Gaudi-Mixt-Korbballspiel dabei, über das somit ausführlich berichtet wurde.  Allerdings kann das wohl auch kaum als adäquate Berichterstattung über diese Großveranstaltung angesehen werden. (Siehe Internet unter „deutsches turnfest.de)

Aus unserer Sicht war natürlich besonders spannend, wie unser derzeitiger „Vorzeigeturner“ Tobias Brandenstein den schweren Kür-6-Kampf des Pokalturnens gestalten kann. Nach Aussage aller Beobachter turnte er ohne Zweifel die schwierigsten Übungen in dem großen qualifizierten Teilnehmerfeld, hatte dabei aber zu hoch „gepokert“. Es schlichen sich Fehler ein (so konnte er z.B. den Doppelsalto als Abgang vom Barren nicht „stehen“), was die Kampfrichter mit den entsprechenden Abzügen „bestraften“. Auf „Sicherheit“ geturnt, hätte er ganz vorne mitmischen können. So landete er auf einen für ihn enttäuschenden 31. Platz.

Positiv überraschten jedoch unsere Starter im Turnfest-Wahl-4-Kampf. Oliver Hub und Rames Behrami hatten sich für einen gemischten Wettkampf (2 Turn- und 2 leichtathletische Übungen) entschieden und landeten in den großen Teilnehmerfeldern ihrer Altersklassen jeweils auf einem hervorragenden 7. Platz. Edgar Walder turnte einen reinen Gerätewettkampf und erreichte auch hier einen beachtlichen 23. Rang.

Als Ziel für das nächste Deutsche Turnfest, das im Jahr 2013 in Ludwigshafen/Mannheim stattfindet, sollten wir uns vornehmen, wieder in der Stärke der letzten Turnfeste in Berlin, Leipzig, München, Hamburg vertreten zu sein und vielleicht auch wieder eine gute Rolle im Turnerjugend-Gruppenwettstreit zu spielen. Dazu sind allerdings erhebliche gemeinsame Anstrengungen erforderlich….

 

Jahrgangsturnen - Turnerinnen 2009

Am 25. / 26. April 2009 fand das alljährliche Jahrgangsturnen in der Georg-Wichtermann-Halle statt. Da es der erste Wettkampf des Jahres ist, ist es immer spannend zu beobachten wie sich unsere Mädels über die Wettkampfpause im Winter turnerisch weiterentwickelt haben.

Daher ist es schön gleich zu Beginn von unseren beiden jüngsten Teilnehmerinnen Nora Schön und Josefin Vierheilig (beide 2002) zu berichten. Ihnen gelang es mit jeweils exakt 50 Punkten einen sehr guten 3. Platz zu belegen. Auch unsere Turnerinnen im Jahrgang 2001 konnten sich in der ersten Hälfte des sehr großen Teilnehmerfeldes behaupten: 10. Larissa Wolz, 14. Leonie Hachtel, 16. Annabell Duft, 20. Gina-Maria Zimmermann. Im Jahrgang 2000 erreichten Sophia Seitz den 20. und Mila Kristandt den 24. Platz.

Auf sehr starke Konkurrenz trafen die Mädels im Jahrgang 1999. Leider bewiesen die anderen Mannschaften gerade am Zittergerät Balken oder am Sprung die besseren Nerven und somit belegten unsere Turnerinnen folgende Plätze: 15. Ina Schön, 18. Amelie Worcester, 20. Selina Müller, 29. Josepha Pohly.

Einen super Wettkampf legte Anna Paul (1998) zum Saisonauftakt hin. Am Ende fehlten nur 0,05 zur Zweitplatzierten und ganze 0,35 Punkte zur Erstplatzierten und Anna landete somit auf dem 3. Platz. Im gleichen Jahrgang erlangte Beatrix Pietrowski den 29. Platz.

Zum aller ersten Mal konnte Elisa Rackow (1997)Wettkampfluft schnuppern. Sie erturnte sich den 11. Platz, was für den ersten Wettkampf ein wirklich gutes Ergebnis ist, das in Zukunft ganz sicher noch ausgebaut wird. Im gleichen Jahrgang verpasste Jule Neubauer nur knapp das Treppchen und musste sich diesmal mit dem 4. Platz zufrieden geben.

Auch unseren „alten Hasen“ (alle 1994) gelang ein guter Start in die neue Saison: 5. Lena Neubauer, 7. Jacqueline Demar, 11. Franziska Pietrowski.

Insgesamt handelt es sich also um ein ordentliches Ergebnis, das mit ein wenig mehr Trainingseifer sicher noch verbessert werden kann.

Zum Schluss möchten wir uns natürlich auch ganz herzlich bei allen Helfern bedanken (wir waren „Ausrichter), denn ob an der Kaffeetheke (Verkauf und Kuchenspenden), in der Halle oder bei allen anderen Dingen, ohne euch würde einfach nichts laufen. Vielen Dank.

kesu

 

Rundenwettkämpfe 2008

Bei relativ schwacher Konkurrenz konnten sich bei den Wettkämpfen am 10.Oktober in der G-Wichtermann-Halle unsere Turner in drei Wettbewerben für den unterfränkischen Bezirksentscheid qualifizieren. Bei den Männern (Jahrg. 1990 u. älter) war Juri Holzberger mit 87,950 P. erfolgreichster Punktesammler. Bei nur 3 geturnten Geräten brachte es Tobias Brandenstein immerhin auf hohe 49,550 Punkte. Den Wettbewerb der Jugend C (Jg.95/96) beherrschten unsere Jungs klar. Spitze hier in der Einzelwertung Jakob Bauer (85,150) gefolgt von Jonas Schmidt (78,450) Felix Duft (75.300). Die Plätze zwei und drei in den Einzelwertungen der Jugendturner D (1997/1998) erreichten Linus Bauer (Jg. 1999!!) und Nils Kristandt.

Die Männerriege und die Jugend C werden sich beim Bezirksentscheid in Bad Brückenau gegen die unterfränkische Konkurrenz insbesondere aus dem starken Main-Spessart Turngau stellen.

Größere Konkurrenz auf Gauebene hatten unsere Turnerinnen bei ihren Wettkämpfen am 11./12.Oktober. Beste Platzierung erreichte hier die C-Jugend mit Rang 3 (von 10 Mannschaften), was jedoch nicht für einen Start bei der Unterfränkischen qualifizierte. Die Troupe-Zwillinge mit den Plätzen 5 u. 6 und Jule Neubauer (Platz 10 von 49!!) brachten hier die besten Einzel-Leistungen.

 

D/F-Treffen im „fürstlichen“ Rahmen 2008

Das Schloß „Calmels“ in Lacaune-les-Bains, einem kleinen idyllisch Ort im Departement Tarn (Region Midi- Pyrénées ) an den südlichen Ausläufern des französischen Zentralmassivs, hatten unsere französischen Freunde aus Albi/Castres als Quartier für das diesjährige Familientreffen im August ausgewählt und insbesondere im kulinarischen Bereich konnten die Teilnehmer am Ende dieser Woche den Begriff  „Leben wie Gott in Frankreich“ bestens nachvollziehen. Neben den Gaumenfreuden boten unsere langjährigen Jugendaustausch-Partner ein abwechslungsreiches Programm aus einer guten Mischung aus Kultur-, Sport- (Volleyball im Schlossgarten) und Naturgenuss im Rahmen von interessanten Wandertouren. Die Höhlen, in denen der berühmte Requefort-Schafskäse lange reift, standen ebenso auf dem Programm wie Minerve, das „Felsennest“,  in dem sich die Katharer im Jahr 1210 längere Zeit – aber vergeblich – gegen ihre von Papst und König angeordnete Ausrottung wehrten. Besonders beeindruckend, die in dieser Gegend teilweise auch erst in jüngerer Zeit gefundenen Megalithen und Menhire (gewaltige Steinblöcke vorgeschichtlicher Denkmalskunst, deren Ursprung großteils noch rätselhaft ist). Ein „Denkmal“ moderner Ingenieurleistungen dagegen, die das weite Tal der Tarn bei Millau überspannende höchste Autobahnbrücke der Welt (Viaduc de Millau), die in einem Tagesausflug von den verschiedensten Perspektiven aus bewundert werden konnte.

Für alle Beteiligten noch beeindruckender als die vielen Sehenswürdigkeiten war erneut die von nunmehr 41 Jahren vielfältiger Zusammenarbeit geprägte freundschaftliche Atmosphäre, die man an diesen Tagen wieder intensiv „erlebte“. Gern erinnerte man sich natürlich gegenseitig an die ersten gemeinsamen Jugendskifreizeiten unter einfachsten Rahmenbedingungen (Ursprungspartner war eine Pfadfindergruppe), an die stark durch musikalische Talente geprägten Weihnachtsskifreizeiten in den 70er-Jahren und die vielen Kontakte, die danach auch auf privater bzw. auch auf schulischer Ebene entstanden (durch den Besuch des Schulchores vom Gymnasium St.Marie/Albi, entwickelten sich z.B. die Verbindungen, die zur Gemeindepartnerschaft Schonungen-Alban führten).  Natürlich wurden auch beim diesjährigen Treffen an den Abenden wieder die Instrumente ausgepackt und das in jungen Jahren eingeübte gemeinsame Repertoire aus den damals selbst zusammengestellten Liederbüchern erklang noch erstaunlich ton- und textsicher.  Pater Icher (inzwischen 77 Jahre alt), der 38 Jahre lang alle Jugendbegegnungen auf französischer Seite organisierte und persönlich begleitete, konnte nur zwei Tage in Lacaune verweilen, da auch in Frankreich Priestermangel herrscht und er auch in diesem Alter noch seelsorgerischen Verpflichtungen nachkommen musste. So sehr er sich über die seit 1992 im vierjährigen Rhythmus stattfindenden Treffen der „Alten“ freut, so sehr bedauert er auch die Tatsache, dass auf französischer Seite sich nach seinem altersbedingten Rückzug vor ein paar Jahren kein Nachfolger  fand, der diese Begegnungen, an denen in dieser langen Zeit von jeder Seite ca. 1.000 Jugendliche teilnahmen, auch für die nächsten Jugendgenerationen fortsetzt. Auch für ihn ein kleiner Trost, dass weiterhin einige unserer Jugendlichen (meist die Kinder früherer Teilnehmer) auch in diesem Sommer wieder eigenständig ein Treffen im Raum Toulouse/Albi/Castres organisierten, an einer Hochzeitsfeier teilnahmen und  kurz auch zum „Deutschen Abend“ (mit fränkischen Spezialitäten) in Lacaune vorbei schauten.

Klar, dass nach diesem einwöchigen überzeugenden „Freundschaftsbeweis“ unserer französischen Partner und bevor man zur weiteren Erkundung Südfrankreichs „auf eigene Faust“ aufbrach, die DJK`ler (und Ex-Mitglieder) das Versprechen abgaben, die Tradition der „Oldie-Treffen“ in vier Jahren (stets im Jahr der Olympiade) mit einer gemeinsamen Ferienwoche in Deutschland  fortzusetzen.

khk

Anmerkung: Bei der derzeitigen Partnerstädte-Diskussion in Schweinfurt, sollte man im Auge behalten, auch der heutigen Jugendgeneration internationale Begegnungen zu ermöglichen, die bleibende Eindrücke und Freundschaften erzeugen. Ausschlaggebend sind dabei nicht die aufwändigen Besuche von Delegationen mit der „Schlacht am kalten Buffet“ als einzige Kontaktmöglichkeit, sondern  ein zeitweises Zusammenleben im jugendgerechten (einfachen) Rahmen. Freundschaften, bzw. kleine Abenteuer, an die man sich gerne noch lange erinnert, ergeben sich dann von allein …………!

 

Die Wettkämpfe Frühjahr/Sommer 08:

„Aushängeschild“ für die Abteilung sind weiterhin die Turner, die im Turngau Schweinfurt/Hassberge in allen Wettbewerben ganz vorne mitmischen. Mit größtem Trainingseifer hält bei den Aktiven unser Tobias Brandenstein die Spitze und zelebriert Turnkunst, die stets die Aufmerksamkeit der Zuschauer und auch des Turnnachwuchses auf sich zieht. Leider kam im letzten Halbjahr aus den eigenen Reihen keine stärkere Konkurrenz, da unsere Studenten zu den jeweiligen Wettkämpfen aus terminlichen Gründen, bzw. wegen Verletzungen nicht antreten konnten.

Bei den jüngeren Jahrgängen gibt es eine ganz erfreuliche Entwicklung, wie die nachfolgenden Wettkampfergebnisse zeigen. 

 

Jahrgangsmeisterschaften des Turngaues 2008

Tobias Brandenstein wie gewohnt mit Höchstwertung aller Wettkämpfer. Bei den jüngeren Jahrgängen beherrschten die Brüder Jakob (Jahrgang 1997) und Linus Bauer (Jahrgang 1999) mit deutlichem Vorsprung die Konkurrenz. Im Jahrgang 1999 vervollständigten Christian Sterzel mit Platz 2 und Moritz Bauer mit Platz 3 den Erfolg. Recht stark vertreten waren wir auch beim Jahrgang 1996 wo Erik Appel trotz erheblichem Trainingsrückstand Platz zwei, Dominik Demar Platz 3 und Felix Duft Platz 6 erturnten. Mit guten Ergebnissen warteten auch Alexander Zeller (Jahrgang 1994) und Nils Kristandt (Jahrgang 1998) jeweils Platz 4, und unser jüngster Starter, Stefan Karrlein (Jahrgang 2000, Platz 2)  auf.

 

DJK Bundesmeisterschaften 2008

Ein Höhepunkt des Wettkampfjahres sind stets die DJK-Bundesmeisterschaften, die diesmal „direkt vor unserer Haustüre“ in Münsterschwarzach ausgetragen wurden. Ganz oben auf dem „Treppchen“ standen da im Plicht-6-Kampf wieder einmal Oliver Hub (Jg. 1990 u. älter) sowie Edgar Walder (Jg. 91-93). Nach einem guten Wettkampf konnten sich auch Alexander Zeller (Jg. 94-95) und Jakob Bauer (Jg.96-97) jeweils mit einer Bronze-Medaille ehren lassen. Einen guten Wettkampf turnten auch Rames Bahrami (Platz 4 Jg. 90 u. älter) und Jonas Schmidt, sowie Felix Duft (Platz 6 u. 7 Jg. 96/97).

Wenn es auch nicht für eine Medaille reichte, so muss trotzdem die Leistung von Tobias Brandenstein (5.Platz) auch bei diesen Meisterschaften hervorgehoben werden. Er trat erstmals im Kür-6-Kampf der Männer an und turnte gegen Bundesliga-Turner, die alle unter idealen Trainingsbedingungen in Leistungszentren „groß“ geworden sind. Besonders glänzte er natürlich an seinem Lieblingsgerät, dem Pauschenpferd. Hier qualifizierte er sich sogar für das abschließende Gerätefinale.

Unter der großen und leistungsstarken Konkurrenz hatten unsere Turnerinnen einen schweren Stand. Bezogen auf die großen Starterfeldern können die Plätze 9 und 11 der Troupe-Zwillinge (Jg.95/96) und die Plätze 14 u. 29 von Jule Neugebauer u. Anna Paul (Jg.97 u. jünger) durchaus als Erfolg gesehen werden. Verstärkte Trainingsanstrengungen eröffnen da sicher in nächster Zeit noch weitere Perspektiven.

 

Pokalturnen 2008

Vielseitigkeit war  hier beim Wettkampf in Hofheim wieder gefragt, denn neben den turnerischen Bereichen Bodenturnen  und Minitramp-Sprünge mussten die 6er-Teams (die 4 Besten jeweils in der Mannschaftswertung) auch noch Lauf- und Schwimmstaffeln absolvieren. Die Chancen standen gut, die Pokalausbeute der letzten Jahre (jeweils 2 von 7 möglichen) zu verbessern, gelang es doch unseren Nachwuchsturnern Jakob Bauer, Christian Sterzel, Dominik Demar, Felix Duft, Niklas Bauer und Nils Kristandt nach einigen zusätzlichen Schwimmstunden (Dank an Sabine Kristandt ), die langjährige Dominanz der TG 48 zu brechen und erstmals den Hermann-Samweber-Pokal zu sichern. Der Pokal der Stadt Schweinfurt für gemischte Mannschaften Jg. 96 u. älter blieb auch im 5.Jahr ohne Unterbrechung in unserem Besitz (Birgit Knötig, Melanie Schmitt, Andreas Zeller, Alexander Zeller). Der in den letzten 6 Jahren 5 X gewonnene Otto-Neugebauer-Pokal (Turner Jg. 94 u. älter) ging jedoch durch ein „fliegendes“ Staffelholz verloren. Nach deutlicher Dominanz in den beiden turnerischen Disziplinen und klarem Vorsprung bis zum letzten Wechsel beim Laufen, war die Enttäuschung natürlich sehr groß. Der Zeitverlust durch das weit „weggeworfene“ Staffelholz konnte auch durch den Einsatz von „Oldie-Geheimwaffe“ Martin Sauer in der Schwimmstaffel nicht mehr Wett gemacht werden.

Unsere Turnerinnen stellten nur im Jahrgang 1994 u. älter eine Mannschaft und landeten hier auf dem 4. Rang.

khk

 

Turnabteilung – April 2008

„Frauenpower“

Ganz in Frauenhand befindet sich die Leitung der Turnabteilung nach der erforderlichen Neuwahl. Von der bisherigen Abteilungsleitung stellten sich erfreulicher Weise weiterhin Barbara Walter als Abteilungsleiterin und Ulli Mühlfelder als eine ihrer Stellvertreter(-innen) zur Verfügung. Der bisherige, äußerst aktive weitere Stellvertreter, Martin Sauer, zog sich aus dieser Position zurück, hat aber als Trainer einer Mädchenriege, als Fachwart Geräteturnen im Turngau und als Wettkampfleiter der jährlichen DJK-Bundesmeisterschaften weiterhin ein großes turnerisches Betätigungsfeld. An seine Stelle wurde nun Elke Fleischmann in die Abteilungsleitung berufen. Wir wünschen dem Damentrio für die zweijährige Legislaturperiode ein erfolgreiches Wirken zu Gunsten der hier sportlich Betreuten aller Altersstufen in der größten Abteilung des Vereins.

 

Den Turngau gut vertreten … (Bezirksendscheid 2007)

…haben unsere Turnerinnen und Turner beim unterfränkischen Regionalentscheid der Landesliga II (früher: „Turnen im Verein“) am 10./11. November. In der G.-Wichtermann-Halle galt es für DJK Turnabteilung, sich mit den qualifizierten Vereinen der vier unterfränkischen Turngaue sportlich zu messen und gleichzeitig als Ausrichter des Wettbewerbes gute Rahmenbedingungen zu schaffen.

Nach der Vorrunde innerhalb des Turngaues Schweinfurt-Haßberge zeichnete sich für unsere Turnerinnen lediglich eine „Zuschauer-Rolle“ ab, da keine Mannschaft die zur Qualifikation notwendigen Ränge eins oder zwei in den unterschiedlichen Altersstufen erreichte. Umso größer war natürlich der Jubel, als sich unsere D-Jugendturnerinnen (Jg.1996/97) in der Rückrunde von Platz drei vorbei an TG 48 Schweinfurt und TSV Gochsheim auf Platz eins vorturnen konnten und so qualifiziert auch beim Bezirksentscheid beweisen durfte, dass mit den DJK-Turnerinnen wieder „zu rechnen“ ist. Die Qualifikation und der nun auf Bezirksebene erreichte 3.Platz (nur 0,65 Punkte an Platz 2 vorbei) unter 8 qualifizierten Vereinen ist insbesondere den konstanten Leistungen der Troupe-Zwillinge Jasmin u. Jennifer und Jule Neubauer (Einzelwertung Plätze 4, 5 u. 8 von 49 Starterinnen) zu verdanken. Anna Paul (Jahrgang 98!!) und Angelina Eirich  trugen ebenfalls zum guten Mannschaftsergebnis bei.

Gleich in drei Altersklassen vertraten unsere Turner den Turngau Schweinfurt-Haßberge bei diesem Bezirksentscheid. Einen erwartet guten Wettkampf turnten unsere Turner in der Aktiven-Klasse (Jg.89 u. älter). Obwohl die Mannschaft praktisch ohne Streichwertung auskommen musste (mehrere Studenten waren zeitlich nicht einsetzbar u. Mario Roth turnte wegen einer Fingerverletzung nur 2 Geräte) erreichten Tobias Brandenstein, Norbert Neckel u. Juri Holzberger gegen die starke Konkurrenz vom „Untermain“ (Turngau Main-Spessart) einen hervorragenden 2. Platz und qualifizierte sich damit für den Landesentscheid. Tobias konnte seine Extra-Klasse unter Beweis stellen und wurde als bester Turner des Turniers ausgezeichnet. Mit ihm gewann erstmals ein Turner unseres Vereins die Männer-Einzelwertung auf unterfränkischer Ebene. Auch Norbert (Einzelwertung Platz 6) hätte ganz vorne dabei sein können, hätte er – nach längerer Verletzungspause – nicht seine Reckübung total „versiebt“! Mit einem sauber geturnten Grätschwinkelstütz an den Ringen gab er dafür in der Tagespresse  großformatig und in Farbe im wahrsten Sinn des Wortes eine „gute Figur“ ab.

Nicht an die Erfolge früherer Jahre (mehrmals vorderste Plätze auf Landesebene) konnten erwartungsgemäß unsere derzeitigen Jugendturner – Jahrgänge 90-93 – anschließen. (Die drei Trainingseinheiten pro Woche werden nur unzureichend genutzt.) Im Turngau zwar auf Platz eins, reichte es nun auf unterfränkischer Ebene gegen die starken Vereine aus dem Main-Spessart-Gau nur für den 4.Platz. Ein großes Lob gebührt hier trotzdem Alexander Zeller, der als „Ersatzmann“ (Jahrgang 1994), entsprechend seiner guten Trainingseinstellung, einen ordentlichen Wettkampf turnte und mit seinen Wertungen schon nahe an die bis zu 4 Jahre älteren Turner heran kam.

Auch unsere Jugendturner D (Jahrg. 96/97) hatten sich mit ihrem Sieg auf Turngau-Ebene für diesen Bezirksentscheid qualifiziert. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass hier mehrere Buben der Jahrgänge 98 u. 99 eingesetzt wurden, ist auch Platz 5 der Mannschaft als Erfolg zu werten. Unter den 41 Turnern dieser Altersklasse erreichte  Jakob Bauer mit Platz 6 in der Einzelwertung ein tolles Ergebnis. Bleibt hier der Nachwuchs „bei der Stange“, gibt es gute Perspektiven für die nächsten Jahre!

Einen hervorragenden Eindruck hinterließ die Turnabteilung insgesamt auch als Ausrichter der Veranstaltung. Die „Offiziellen“, an der Spitze der Sportreferent der Stadt SW, Herr Mainka, sowie die Bezirks- und Gauvorsitzenden Herr Hoffmann und Herr Rehberger, sprachen ihre Anerkennung aus und auch die angereisten Gäste waren voll des Lobes. Unser Dank gilt deshalb allen Mitwirkenden im Wettkampf- und Versorgungsbereich und auch den Kuchenspendern, die damit auch eine gute Auffrischung der Jugendkasse ermöglichten.

khk

 

Pokale „verteidigt“  2007

Seit etlichen Jahren gehen der „Otto-Neugebauer-Pokal“ der Turner und der „Pokal der Stadt Schweinfurt“ der gemischten Teams (3 Turnerinnen, 3 Turner) an unsere Mannschaften. Auch das diesjährige Pokalturnen in Hofheim bestätigte wieder unsere Vorherrschaft in diesen Altersstufen. Die „Routiniers“ Mario Roth, Rames Bahrami, Andreas Zeller, Edgar Walder wurden durch die Neuzugänge Jürgen und Eugen Kuschtan verstärkt und hatten bei diesem Vielseitigkeitswettkampf lediglich bei der Schwimmstaffel einen „Durchhänger“. Mit Peter Neckel hatte sich vorsichtshalber unsere gemischte Mannschaft für die „nichtturnerischen“ Diziplinen Schwimm- und Laufstaffeln eine Verstärkung außerhalb der Turnabteilung engagiert und so konnten mit seiner Unterstützung Maria Neckel, Malanie Schmitt, Steffi Schmitt, Oliver Hub und Tobias Brandenstein erneut mit großem Vorsprung den Pokal in Empfang nehmen.

Im Wettbewerb um den Anneliese-Vogel-Pokal der Turnerinnen der Jahrgänge 1994 u. jünger erreichten unsere Mädels einen beachtlichen 3. Platz. Bei den jüngsten Jahrgängen (Jahrg. 98 u. jünger) waren wir leider nicht vertreten, da unserem Nachwuchs hier besonders die Schwimmstaffel Probleme bereitet. Generell müssen wir feststellen, dass in den neuen Hallenbädern Rutschen, Whirlpools, Warmbecken, Strömungskanäle, etc. zwar für viel „Spaß“ sorgen, die Fähigkeit richtig zu schwimmen aber offensichtlich nicht gefördert wird. In Verbindung mit unserer Schwimmabteilung (oder den Eltern?) sollten wir da evtl. unseren Turnern und Turnerinnen in punkto Vielseitigkeit noch etwas auf die Sprünge helfen.

 

DJK Bundesmeisterschaften im Turnen 2007

Das idyllische Heufeld im Voralpenland (Nähe Rosenheim) mit seinem leistungsstarken DJK Verein war nach 2000 auch in diesem Jahr  in der Zeit vom 17.-20.Mai vorbildlicher Ausrichter der jährlichen Bundesmeisterschaften im Turnen. Da gleichzeitig in Mainz die deutschen Hochschulmeisterschaften stattfanden, Norbert Neckel sowie Christof Sauer dort für die Uni Würzburg an die Geräte gingen und schulische Abschlussprüfungen für weitere Ausfälle sorgten, konnten wir bei den Turnern nicht in der Stärke der Vorjahre antreten. Schwer zu kämpfen haben zudem insbesondere die oberen Leistungsklassen mit den neuen Pflichtübungen die noch mehr Kraftelemente vorschreiben, die  erst hart antrainiert werden müssen. Auch die Kampfrichter/-innen tun sich da derzeit noch recht schwer, sich die Vorgaben der einzelnen Leistungsklassen einzuprägen und in der Bewertung auf eine gemeinsame, den Aktiven gegenüber auch vertretbare Linie zu kommen.

Auch unter diesen Rahmenbedingungen gab es für die DJK Schweinfurt einige gute Ergebnisse. Tobias Brandenstein (Jahrgang 1988) siegte mit deutlichem Vorsprung beim Pflicht-6-Kampf P5-9 der Aktiven und wird, wenn sein Trainingseifer und seine turnerische Entwicklung sich wie bisher fortsetzen, wohl bereits im nächsten Jahr mit den Kürturnern aus den Leistungszentren sich messen können. Als einer der Jüngsten im Wettbewerb der Jugendturner Jahrgang 1989 u. jünger stand auch Edgar Walder (Jg.92) in gewohnter Weise wieder auf dem obersten „Treppchen“. Mit Andreas Zeller auf dem zweiten Platz konnte hier ein Doppelerfolg verbucht werden. Nach einer abgebrochenen Reckübung musste sich Rames Bahrami mit Platz 7 begnügen. Erfreulich auch der 4. Platz von Alexander Zeller bei den A-Schülern (Jg. 93-94). Nicht so gut wie im Vorjahr lief es in den großen Teilnehmerfeldern der B-Schüler (11. Jonas Schmitt, 12. Florian Hohlheimer, 14. Dominik Demar)  und der C-Schüler (5. Jakob Bauer, 10. Christian Sterzel), wobei es gerate hier auch teilweise nicht ganz nachvollziehbare Bewertungen durch verunsicherte Kampfrichter gab.

Dafür, dass auch unsere Turnerinnen nicht ganz ohne „Edelmetall“ von Heufeld zurückkamen, sorgte Verena Zink. Im Pflicht-4-Kampf der Jahrgänge 1992/93 erturnte sie Silber. Katharina Meyer kam hier auf den 5.Platz. Bei den Jahrgängen 94-95 landeten Lena Neubauer auf Platz 6 und Jacqueline Demar auf dem 11.Platz. Im größten Starterfeld der Bundesmeisterschaften (Jg. 96 u. jünger) erturnte sich Jasmin Troupe einen hervorragenden 5. Rang, während ihre Zwillingsschwester Jennifer auf Platz 13 landete. Jule Neubauer belegte hier Platz 14 und unsere jüngste Starterin, Anna Paul (Jg.98), den 29.Platz.

Ein Dankeschön gebührt den Übungsleitern, Betreuern und Kampfrichtern, die wieder einmal ein ganz langes Wochenende für den Turnnachwuchs „opferten“ und Doris Paul, die in mütterlicher Fürsorge den Fahrtdienst mit übernahm und - wie die Turner/-innen – das spartanische Luftmatratzen-Nachtquartier in einem Klassenzimmer akzeptierte.

khk

 

Gauturnfest in Sand a. Main 2007

War es das regnerische Wetter am 16.Juni oder die insbesondere von den „älteren Jahrgängen“ noch nicht ganz verkraftete Umstellung auf die neuen Pflichtübungen? Jedenfalls ließ die Beteiligung zu Wünschen übrig und damit konnte auch nicht so richtig „Turnfeststimmung“ aufkommen. Nicht zu übersehen war auch, dass weitere Kampfrichter/-innen auf die neuen Übungen geschult werden müssen, damit die Wettkämpfe wieder flotter und damit für Aktive und Zuschauer attraktiver ablaufen können.

Jeweils in ihren Alterklassen erturnten unsere Teilnehmer/-innen folgende Platzierungen:

1.Tobias Brandenstein , 1. Andreas Zeller, 4. Edgar Walter, 7. Lena Neubauer, 9. Jacqueline Demar.

Die gemischten Wettbewerbe (Turnen + Leichtathletik) brachten folgende Ergebnisse iln den unterschiedlichen Jahrgängen: 1. Rames Bahrami, 1. Kuschtan Eugen, 2. Roman Fröscher, 3. Jürgen Kuschtan, 6. Hanna Zinser, 10. Verena Zink, 11. Katharina Meyer, 9. Lena Paul.

Eine kombinierte Minitramp/Barren-Vorführung unserer Turner im Rahmen des „Sa-turn“ Schauturnens mit Siegerehrung kam bei den Zuschauern bestens an und führte zu einer Einladung zur nächsten Turngala des TV Sand im November. Ob wir diese allerdings annehmen können wird davon abhängen, wie unsere auswärts studierenden Turner weiter „abrufbar“ sind.

khk

 

Turnabteilung- April 07

„Fliegender Wechsel“

Die Faschingsturnstunde war für unsere Eltern-Kind-Turngruppen an der Kerschensteiner-Schule eine Art Abschiedsparty für die bisherige und Einführungsveranstaltung für die neue Leitung. Nach 18 Jahren engagierter Arbeit verabschiedete sich Monika Wohlfeil von den Jüngsten der Turnabteilung und ihren Eltern, um nun die nächste Altersstufe, das Turnen der Kleinkinder  bis 6 Jahren (ebenfalls an der KSS), zu übernehmen. Durch Teilnahme mit dem eigenen Nachwuchs konnte sich unsere erfahrene Übungsleiterin Andrea Back bereits längere Zeit gut „einarbeiten“ und  dieses Angebot der elementaren Bewegungserziehung ist damit sicher weiter in besten Händen.

Äußerst schwierig gestaltete sich in den 80er-Jahren der Aufbau eines solchen kindgerechten Angebotes für die Kleinsten, fand sich doch über Jahre keine „Fachfrau“ für dieses damals in den „Kinderschuhen“ steckende neue Tätigkeitsfeld. Erst als Frau Wohlfeil, die in den 70er-Jahren als Monika Zink erfolgreich Turnwettkämpfe bestritt und mit der Mannschaft in der Turnerjugend-Gruppenmeisterschaft zu bayerischen Meisterehren gelangte, nach  Sportstudium und „Familienpause“ wieder bei der Turnabteilung einstieg, konnte dieser Bereich so ideal besetzt werden. Auch als die eigenen Kinder längst selbständig auf sportlichen Füßen standen, führte sie diese für die Turnabteilung so wichtige Arbeit weiter und verhalf so einer riesigen Zahl von Kleinkindern spielerisch zu den ersten sportlichen Fertigkeiten und vielen Eltern auf diesem Weg wohl auch zu einer verbesserten Eltern-Kind-Beziehung. Die herzerfrischenden Beiträge zu unserer alljährlichen Turnschau demonstrierten dies stets sehr überzeugend.

Mit Andrea Back hat wiederum ein „Eigengewächs“ der Turnabteilung diesen Bereich nun übernommen. Unter den Fittichen des Trainers Anderl Wetterich stand sie als Andrea Schmid oft bei Gau- Bezirks- und DJK-Bundesmeisterschaften im Gerätturnen auf dem obersten Siegerpodest und bringt so  als Übungsleiterin große eigene Bewegungserfahrung mit ein. Auch sie ist beruflich pädagogisch tätig und der eigene Nachwuchs animierte wohl ebenfalls zum Engagement bei den Jüngsten. Beste Voraussetzungen also um die Erfolgsgeschichte Eltern-Kind-Turnen bei der DJK-Schweinfurt fortzusetzen.

Im Rahmen dieser personellen Veränderungen ist es auch angebracht, ein großes Dankeschön an unsere Übungsleiterin Elke Fleischmann auszusprechen. Obwohl sie bereits an zwei Trainingsabenden zusammen mit ihrem Ehemann Roland den männlichen Turnnachwuchs in der DJK-Halle betreut, sprang sie „vorübergehend“ vor zwei Jahren ein, als sich für die Dienstagsturnstunde der Kleinkinder an der Kerschensteiner kein ÜL fand. So können nun Monika Wohlfeil und Andrea Vidoni hier auf einer guten Basis weiterarbeiten.

khk

 

Turnschau 2006

„20th CENTURY“  prangte in großen Lettern an der Turnhallenwand und diesem Motto entsprechend turnten und tanzten die verschieden Alters- und Leistungsgruppen durch das 20.Jahrhundert. Mit großem Einsatz hatten die Übungsleiter und eine größere Schar von jugendlichen Helfern mit entsprechenden Deko-Utensilien das Zentrum der Turnhalle in eine Showbühne des vorigen  Jahrhunderts verwandelt und eine aufwändige Beleuchtungs- und Tontechnik sorgte zusätzlich dafür, dass die Aufmerksamkeit der ca. 450 erwachsenen Zuschauer ganz auf die rund 200 mitwirkenden Kinder und Jugendlichen gerichtet war.

Wer Pferdchen, wer Lenker darstellte war mitunter zwar nicht genau zu definieren, aber der Eröffnungsbeitrag der riesigen Elternkindgruppe (Monika Wohlfeil) hatte gerade wegen der von den assistierenden Elternteilen (meist die sportlichen Muttis) nicht ganz steuerbaren Aktivitäten des jüngsten Nachwuchses einen besonderen Unterhaltungswert für die Zuschauer. Ausgangspunkt für diese Vorführung „Pferdchen als Transportmittel“, wie auch für das Eintauchen in vergangene Epochen bei den später folgenden Beiträgen, war ein kleines Schallplattengeschäft, in dem von einer jungen Verkäuferin (Iris Albert) dem Thema entsprechend nur „olle Kamellen“ zu erwerben waren und so von dem neuzeitlich-coolen Musikliebhaber (Mario Roth) als „Saftladen“ beschimpft wurde, was wiederum den Boss des Ladens (Dr. Stockinger) zu einer äußerst positiven „Gegendarstellung“ bewegte. Er zeigte sich sehr zufrieden mit dem „Laden“ Turnabteilung und den sportlichen und erzieherischen Leistungen, die im Jahr 2006 hier erbracht wurden und bekundete seine Freude, dass sich auch eine Reihe von Ehrengästen aus Stadtverwaltung (OB Grieser, Jugendreferent Mainka), BLSV (Dr. Vogel), Stadtverband für Sport (Kauczok), Diözesanverband (Friedrich) und weitere Stadträte und DJK-Ehrenmitglieder im Rahmen der  Turnschau davon überzeugen konnten. Nachdem auch unsere Oberbürgermeisterin in einer Kurzansprache ihre Wertschätzung der hier geleisteten Kinder- und Jugendarbeit zum Ausdruck gebracht und die verbesserte städtische Förderung der Vereine dargelegt hatte, kamen die jüngeren Jahrgänge zu ihren über Wochen eifrig vorbereiteten turnerischen Darbietungen.

Den Begriff „Computerspiele“ verbindet man im Alltag eher mit Bewegungsmangel als mit sportlichen Aktivitäten. Die Kleinkinder aus den Turnstunden an der Kerschensteiner- und der A.-Schweitzer-Schule bewiesen jedoch beim überwinden des Geräteparcours geschickt das Gegenteil, wobei manche „Datentransporte“ gelassen/vorsichtig ausgeführt wurden und andere bereits die „High-Speed“- Ausführungen praktizierten. Schon fast ins 19.Jahrhundert zurückversetzt wurden die Zuschauer durch die 5-7jährigen Buben, die mit Gymnastikstab  bewaffnet und mit einem aufgemalten Schnurrbart etwas männlicher gestaltet „Jahnsches Turnen“ demonstrierten. Stilecht war hier wohl die Marschmusik aus jenen Tagen; dass der militärische Vorturner weiblich war (Elke Fleischmann), stellte dann doch die Verbindung zum „Heute“ wieder her.

Die Mädchen  aus der DJK-Halle  (Mühlfelder) bewiesen an der Kastentreppe, dass auch in der „Flower-Power“-Ära durchaus turnerische Weiterentwicklungen möglich waren. Die hier verwendete Begleitmusik weckte wohl auch bei so manchen Eltern oder sogar Großeltern blumige  Erinnerungen an die 60er- und 70er-Jahre. Sachlich-nüchterner ging es dagegen bei den Balken/Bank-Vorführungen der Mädchengruppe Kerschensteiner-Schule (Vidoni/Schmitt) zu. In Anspielung auf Charly Chaplins Film „Moderne Zeiten“ stellten sie in Aufmachung und mit ihren gleichmäßigen, ineinander greifenden Bewegungen den Beginn der Industrialisierung dar.

Schon seit einigen Jahrzehnten und auch heute wieder sehr aktuell sind die James-Bond-Filme, in denen sich der 007-Held stets mit sehr attraktiven Damen umgibt. Bestens mit dieser Filmkonkurrenz mithalten konnten, sowohl vom Können her als auch optisch, die jungen Tänzerinnen um Margarita Müller, die mit ihren Symbiosen aus Musik und Bewegung nicht nur die Augen der männlichen Zuschauer glänzen ließen. Auch turnerisch steigerte sich das Programm mit den anschließenden „Girl-Groups“ (Hachtel/Surauf) die gekonnt das Minitramp für hohe Sprünge über den Kasten nutzten und bewiesen, dass man dabei durchaus die Orientierung behalten kann.

Mit dem Traum aller Jungmänner der 50er-Jahre, eine 125er-„Maschine“, und den entsprechenden Rock`n-Roll-Platten leiteten die phantastischen 8-12jährigen Nachwuchsturner von Elke u. Roland Fleischmann den letzten Abschnitt der turnerischen Vorführungen ein. Sie wagten sich bereits an schwierige Barren-Übungen und zeigten am Minitramp, dass man auch nach einem Salto punktgenau in der Abschluss-Raupe landen kann. Auch bei den finalen Vorführungen der „älteren“ Turnerinnen und Turner (Sauer/Knötig) kam das Minitrampolin zum Einsatz. Die Mädels verbanden dies mit Musik und Tanzformen der „20er-Jahre“ und die Jugend- und Aktiventurner zogen mit dem „Mauerfall“ die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf die jüngere deutsche Geschichte. Anfangs praktizierte man das Turnen in „Ost und West“ getrennt, bis der Vopo auf der Mattenmauer die „Flucht“ der Sportler über dieses Hindernis nicht mehr aufhalten konnte und man nach der Beseitigung der Mauer  mit der entsprechenden  musikalischen Untermalung (Wind of Change, Freiheit) ganz „befreit“ gemeinsam am Barren sein Können zeigen konnte und insbesondere den Nachwuchsturnerinnen und –turnern mit einem „Feuerwerk“ von Einfach-, Doppelsaltis und Schrauben mit Hilfe des Minitramps über den quer stehenden Barren auch noch eine turnerische Perspektive für weiteres intensives Training bieten konnte.

Mit Spannung von den Jüngsten erwartet, fand pünktlich auch St. Nikolaus seinen Weg in die DJK-Halle. Für den Nachwuchs hatte er Schokolade im Gepäck und für den Mitarbeiterstab der Turnabteilung und die Eltern lobende Worte für die gute Zusammenarbeit im Interesse der gemeinsamen Verantwortung für die Kinder.

khk

 

Erfolgreicher Start in Mannheim 2006

 Abitur und sonstige schulische und berufliche Prüfungen verhinderten bei einer ganzen Reihe unserer Turnerinnen und Turner die Teilnahme an den 31. DJK Bundesmeisterschaften vom 25. – 28.Mai in Mannheim. Trotzdem gab es  zumindest bei den Turnern eine erfreuliche Erfolgsbilanz. Einen Doppelsieg für die DJK Schweinfurt erturnten Oliver Hub und unser „Gastturner“ Michael Huth mit guten 42,40 bzw. 42,25 Punkten im Pflicht/Kürwettkampf B 9 der Aktiven und die Jugendturner besetzten im Wahl-Pflicht 6-Kampf der Leistungsklassen A6 – 9 gar alle 3 Stufen des Siegerpodestes. Klarer Sieger wurde hierTobias Brandenstein (40,65) vor seinem Zwillingsbruder Tim (36,70 und Andreas Zeller (35.30). Roman Fröscher und Rames Barami belegten die Plätze 5 und 6. Die Erfolge der Vorjahre bestätigte auch diesmal wieder Edgar Walder beim Pflicht-6-Kampf der Jahrgänge 92/93. Mit 34,35 Punkten lag er deutlich vor der Konkurrenz aus Münsterschwarzach, Bensheim, Windischeschenbach sowie Würzburg und wird bei entsprechendem Trainingseinsatz auch im nächsten Jahr in der Jugendklasse sich behaupten können.

Die größte Überraschung lieferten jedoch unsere vier Starter aus der Nachwuchsgruppe von Elke und Roland Fleischmann, die erstmals bei den Bundesmeisterschaften antraten. Turnerisch gut vorbereitet, aber gleichzeitig zur Vermeidung von Enttäuschungen  darauf „eingestellt“, dass es hier nur darum geht, in einen Wettkampf in diesem größeren Rahmen -ohne Erwartung einer vorderen Platzierung - einmal „hineinzuschnuppern“, erturnte sich Erik Appel im Wettkampf der Schüler C überraschend mit 25,85 Punkten den ersten Platz (und einen Pokal) und mit Florian Hohlheimer auf Platz 4, Tobias Streup auf Platz 8 und Christian Sterzel auf Platz 10 sprang zusätzlich noch der Sieg in der Mannschaftswertung heraus.  Klar, dass die vier Jungs auf der obersten Stufe des Siegerpodestes mit ihren fotografierenden Betreuern um die Wette strahlten. Und ziemlich sicher zeichnet sich auch ab, dass bei den 32. DJK Bundesmeisterschaften, die im Mai 2007 in Heufeld/Oberbayern stattfinden, eine ganze Reihe weiterer Turnschüler der Jahrgänge 95 -98 die DJK Schweinfurt gut vertreten werden.

khk

 

Erfolge bei den Jahrgangsmeisterschaften 2006

 Beim Start in die Turnsaison 2006 zeigten sich insbesondere unsere Aktiven- und Jugendturner bereits in guter Form. In dem von Martin Sauer, unserem im Turngau für das männliche Geräteturnen zuständigen Fachwart bestens vorbereiteten und in der gerätemäßig gut ausgestatteten G.-Wichtermann-Halle straff durchgezogenen Wettkampf brachten sie in den oberen Leistungsklassen unangefochten die Top-Leistungen, die bei der beachtlichen Zuschauerkulisse bestens ankamen und sicher auch den jüngeren Nachwuchsturnern die Perspektiven eröffneten , was bei einem langjährigen intensiven Training turnerisch möglich ist. Schade nur, dass durch Studium, bevorstehendem Abi oder auch wegen Verletzungen einige unserer Leistungsturner nicht antreten konnten.

 Einen packenden Zweikampf lieferten sich in der Aktivenklasse Christop Sauer (mit ausgezeichneten 46.10 Punkten) und Florian Schulz (44,35 ), den letztendlich Christoph  mit guten Wertungen am Boden und Sprungtisch für sich entscheiden konnte. Mario Roth landete mit 36,75 Punkten auf Platz 4  und auch „Oldie“ Werner Benedikt (Jahrgang 1958) erturnte immerhin 25,15 Punkte, obwohl er verletzungsbedingt beim abschließenden Reckturnen nicht mehr antreten konnte.

 In der Jugend A (Jahrg. 88/89) dominierten unsere Turnzwillinge Tobias und Tim Brandenstein. Insbesondere Tobias hat sich mit seinen 40,30 Punkten an den sechs Geräten bereits stark an die Leistungen der Aktiven herangeturnt und wird bei dem bisher gezeigten Trainingseifer wohl bereits im nächsten Jahr ein Wörtchen in der Männerklasse mitreden.

 Obwohl unseren B-Jugendlichen derzeit nicht so konzentriert bei der Sache sind, reichte es für gute Platzierungen. Andreas Zeller und Roman Fröscher kamen  mit 34,25 bzw. 33.05 Punkten auf die Plätze zwei und drei, während Rames Bahrami sich mit dem undankbaren vierten Platz abfinden musste. Wie stets in den vergangenen Jahren stand Edgar Walder im Wettbewerb des Jahrganges 1992 (Jugend C) mit guten 33,85 Punkten mit deutlichem Vorsprung auf dem obersten Treppchen. Lücken haben wir in den Jahrgängen1993 – 1995. Lediglich Alexander Zeller (Jhrg. 95) vertrat mit einem 5. Rang hier die DJK.

 Bei den jüngeren Jahrgängen haben wir dank der guten Nachwuchsarbeit von Elke und Roland Fleischmann wieder den Anschluss zur Spitze geschafft. Erik Appel, Florian Hohlheimer und Jonas Schmidt kamen auf die Plätze zwei, vier und fünf des Jahrganges 1996 und auch Jakob Bauer und Christian Sterzel behaupteten sich im Jahrgang 1997 ebenfalls auf den ausgezeichneten Plätzen zwei und fünf. Mit Dominik Demar, Felix Duft und Christian Sterzel sind hier noch weitere Talente auf dem Sprung nach vorne, was sicher auch für Nils Kristand (4. im Jahrgang 1998) und Linaus Bauer (2. im Jahrgang 1999) gilt.

 Die Turnerinnen konnten zwar noch nicht an die Erfolge früherer Jahre anknüpfen, erkennbar ist jedoch ein deutlicher Aufwärtstrend. Stefanie Schmitt (Jugend A) und Carina Laupert (Jugend B) wurde mit ausgezeichneten 28,95 bzw. 28,65 Punkten jeweils Vizemeisterinnen  ihrer Altersklassen im A-Wettkampf (Pflicht-4-Kampf), Nadine Böhm kam hier auf Platz 8. Auch Jule Neubauer turnte wieder im vordersten Bereich ihres Jahrganges 1997 mit und kam mit nur 0,7 Punkte hinter der Siegerin auf Platz 3. Unsere kleinste (jüngste) Starterin Annabell Duft war im Jahrgang 2001 die „Größte“ und genoss die Höhenluft ganz oben auf dem Siegerpodest.  In den stark besetzten „mittleren Jahrgängen gab es ebenfalls gute Platzierungen: Jahrgang 1992 – 14. Katharina Meyer, 15. Hanna Zinser. Jahrgang 1993 – 5. Verena Zink. DJahrgang 1994 – 8. Jacqueline Demar. Jahrgang 1995 – 6. Lena Paul. Jahrgang 1996 – 5. Jasmin Troupe, 7. Jennifer Troupe. Jahrgang 1997 – 18. Selina Bayer, 20. Alina Stumpf. Jahrgang 1998 – 12. Claudia Karrlein, 13. Anna Paul, 27. Sophia Stürzenberger. Jahrgang 1999 – 5. Ina Schön, 10. Natalie Huhn,15. Josefa Pohly. Jahrgang 2000 – 6. Weidenkeller Nicole, 12. Mila Kristandt.

 Obwohl sie den anspruchsvolleren B-Wettkampf turnten (Pflichtteile ergänzt durchs Kürelemente), wurden unsere erfolgreichen Mädels von der Tagespresse total übersehen (oder übergangen?). Mit Melanie Schmidt (B 7) und Martina Hochrein (B 8) stellten wir hier in zwei der drei ausgeturnten Leistungsklassen die Siegerinnen!

 Wo sind unsere Ex-Turnerinnen?

Der derzeitige „Babyboom“ in den Reihen unserer jungen Übungsleiterinnen zeigt in Punkto Turnnachwuchs gute Perspektiven für die weitere Zukunft auf. Für den aktuellen Trainingsbetrieb gibt es dadurch allerdings Betreuungsengpässe. Für jede Unterstützung durch „Ehemalige“  (oder auch interessierte Eltern) sind wir deshalb sehr dankbar!

khk

 

Rückrunde der Turner 2005

 Die zweite Runde „Turnen im Verein“, ein Wettbewerb für Vereinsmannschaften, stand am 15. Oktober beim TSV Gochsheim auf dem Turngau-Terminkalender. In den Wettbewerben der Aktiven (Jg.86 u. älter) und in der Jugend A/B (Jg.87/90) gibt es für unsere Turner quasi keine Konkurrenz im Turngau und diese Qualifikation für den Regionalentscheid am 13. November in Bad Neustadt gestaltete sich so mehr als Schauturnen zur Motivationssteigerung für die jüngeren Jahrgänge und zur Unterhaltung deren zahlreich erschienenen Eltern. Eifrigste Punktesammler waren Frank Knötig (42,95) und Florian Schulz (41,10) bei den Aktiven sowie Mario Roth (37,20) und Tobias Brandenstein (36,45) bei der Jugend. Ihren Beitrag zu den guten Mannschaftsergebnissen leisteten außerdem  Johannes Beiergrößlein und Daniel Fleischmann bei den Aktiven sowie Sergej Kirichis und Florian Streupp bei der Jugend. So einfach gestalten sich die nächsten Wettkämpfe sicher nicht. In Bestbesetzung werden wir bei den Bezirksmeisterschaften antreten müssen, wenn wir in Konkurrenz zu den starken Turnvereinen des „Untermains“ um die jeweils 2 Fahrkarten zum Landesentscheid mitreden wollen. Unsere Dominanz in den oberen Jahrgängen darf uns nicht den Blick auf die verstärkt notwendige Nachwuchsarbeit verstellen. Auch auf Gauebene ist klar erkennbar, dass wir hier noch nicht an den Leistungsstand früherer Jahre anschließen können. In der Jugend C klafft derzeit eine Lücke. In der D und E-Jugend zeigen eine Reihe Talente  wieder bessere Perspektiven auf. Dominik Demar, Tobias Streupp, Alexander Zeller und Eric Apel erturnten hier bereits mehr als 20 Punkte;  Florian Hohlmeier, Jonas Schmitt, Moritz Albert und Nikita Jaworski sind dicht dahinter. Wenn hier der Trainingseifer anhält, sind in absehbarer Zeit auch wieder die Erfolge da.

khk

 

 Pokalturnen 2005

Sportliche Vielseitigkeit …

… ist Trumpf beim alljährlichen Pokalturnen des Turngaues Schweinfurt-Haßberge. Neben den turnerischen Fertigkeiten am Boden und dem Minitramp-Springen stehen bei diesem beliebten Mannschaftswettkampf noch Lauf- und Schwimmstaffeln auf dem Programm, die insbesondere im direkten Vergleich der Konkurrenten meist zu einer spannenden und durch die Anfeuerungsrufe auch lautstarken Angelegenheit werden. Durch die nun vorhanden räumliche Nähe der TG 48 – Sportanlagen zum neuen Silvana-Hallenbad konnte der Wettbewerb erstmals in Schweinfurt ausgetragen werden. Mit dem Gewinn von zwei Pokalen, einer Zweit- und zwei Drittplatzierungen konnten unsere Turner und Turnerinnen diesmal ein im Verhältnis zu den Vorjahren wesentlich besseres Ergebnis erzielen. Insbesondere der 2004 durch zuviel Siegessicherheit leichtsinnig vergebene endgültige Gewinn des Otto-Neugebauer-Pokals (geht nach dreimaligem Gewinn an den Verein) musste in diesem Jahr sichergestellt werden. Frank Knötig, Florian Schulz, Tobias Brandenstein, Johannes Beiergrößlein und Johannes Sauer ließen da nichts „anbrennen“ und sorgten mit Bestergebnissen in allen vier Disziplinen für klare Verhältnisse im Wettbewerb der Turner ohne Altersbegrenzung. Platz drei für unsere 2.Mannschaft verdeutlichte unsere Vormachtstellung bei den Turnern der älteren Jahrgänge. Steffi Schmitt, Maria Neckel, Iris Albert, Daniel Fleischmann, Mario Roth und Julian Hirschfeld sicherten mit dem 1.Platz im Wettbewerb der „gemischten“ Mannschaften die Chance, dass auch der „Pokal der Stadt Schweinfurt“ im nächsten Jahr endgültig an die DJK gehen kann.  Die Turnerinnen der Jahrgänge 92 u. älter mussten sich mit Platz 6 begnügen. Dass es auch in den unteren Jahrgängen wieder gute Perspektiven gibt, zeigten unsere von Elke und Roland Fleischmann betreuten jüngsten Turner. Beim Wettbewerb um den Heidrun-Laschka-Pokal (Jahrgänge 96 – 98) schrammte unsere 1.Mannschaft mit Dominik Demar, Jakob Bauer, Erick Apel und Florian Hohlheimer -  insbesondere durch nicht ganz nachvollziehbare Kampfrichterentscheidungen am Minitramp - ganz knapp am Pokalgewinn vorbei. Unsere 2.Mannschaft auf dem dritten Rang bewies zusätzlich, dass hier wieder auf breiterer Basis eine gute Nachwuchsarbeit geleistet wird.

khk